Vorbereitung: Einmal investieren, dann für jedes Video nutzen
Checkliste der Vorbereitungen (erst prüfen, dann fehlende Teile erstellen)
| Vorbereitungsteil | Was gilt als fertig | Lektüre |
|---|---|---|
| ① Digitaler Mensch | Ein Avatar + Look; Greenscreen-Test bestanden; saubere Kanten nach Maskierung; Lippen-Sync-Vorlauf eingestellt; Klarheit getestet | references/digital-human.md, references/voice-and-host.md Teil 2 |
| ② Stimme | Sprachklon; Ausspracheregeln (Abkürzungen, Retroflex-Vokale, homophone Zeichen); Parameter für Pausen-Begrenzung | references/voice-and-host.md Teil 1 |
| ③ Animationsprinzipien | Mindestens einmal die Prinzipienebene durchgegangen; zwei Easing-Stufen, Staffelung, Klick-Feedback, Übergänge, Zurückhaltung in der Postproduktion | references/principles.md; UI-Karten in Realfilm, Real-Set-Übergänge siehe references/vlog-ui-fusion-and-transitions.md |
| ④ Bausteine-Bibliothek | Eigene Remotion-Komponentenbibliothek: Titel, Karten, Diagramme, Icons, Fenster, Übergänge; jede mit Parametern und Kalibrierungsaufzeichnungen | references/method-dissect.md, references/method-replicate.md |
| ⑤ Festes Framework | Untertitel-Kapsel-Stil, Hintergrund (je ein heller/dunkler), Avatar, Cover-Vorlage | references/frame-kit.md |
| ⑥ Fallback-Pfad | Wissen, was Remotion nicht kann (3D, Glas, Realfilm-Compositing) und wie man es ersetzt | references/fallback-ladder.md |
Wenn ①–⑤ bereit sind (für reine Animationen nur ②③④⑤) → übergib an ../talking-video-oneshot/SKILL.md.
Bausteine erstellen: Der Kreislauf des Lernens von Animationen
- Material holen: Nutzer gibt eine schöne Animationsreferenz (Bildschirmaufnahme/Video);
ffprobezur Spezifikationsprüfung; bei variabler Framerate zuerst konstante Framerate-Kopie erstellen, Original nur lesen. - Zerlegen: Übersichts-Frame-Extraktion zur Ortung → jedes Ereignis mit 12–30 fps dicht extrahieren → Verschiebung/Skalierung/Unschärfe/Helligkeit messen → Easing-Kurven fitten → Technikkarte schreiben, jedes Maß mit „gemessen/ca.“ und Konfidenz markieren.
- Einlagern: Prüfen, ob vorhandene Bausteine durch Parameteranpassung oder Kombination nutzbar sind; nur wenn nicht, neu erstellen. Neue Regeln in die Regelbibliothek aufnehmen: Regel → Wert → Quelle → Konfidenz.
- Nachbilden: Kleine Kalibrierungs-Komposition erstellen, mit Kartenparametern rendern, einmal messen; Abweichung ±15 % als bestanden; nur unabhängige Pixelprüfung beweist die Richtigkeit der Originalwerte.
- Parallelkalibrierung: Links Original, rechts unsere Vergleichsgrafik; Unterschied und „ungefähre Ähnlichkeit in %“ notieren; dem Nutzer zeigen und nach Feedback anpassen.
- Auch Fehlschläge dokumentieren: Durch Messung widerlegte Schlussfolgerungen in die Regelbibliothek unter „Widerlegte Schlussfolgerungen“ aufnehmen, um Wiederholungen zu vermeiden. Die Nachbildung dient nur dem internen Lernen, nicht im Endprodukt, keine Nachahmung fremder Werke.
Richtlinien
- Bausteine in 1920×1080 Pixel schreiben; Determinismus: keine Zufallszahlen/Zeit, Zufall mit geseedetem Generator, Zeit aus Frames ableiten.
- Eine Kamera pro Szene; keine erklärenden Kleinschriften; keine erfundenen Werte (bei Unklarheit „Unklar“ schreiben).
- Maschinen mit wenig Speicher rendern immer nur ein Element.
- Mit Nutzer auf Chinesisch kommunizieren; Entscheidungen als Multiple-Choice-Fragen stellen.