Webnovel Ent-KI-fizierung
0. Grenzen
- Ändere nur Ausdruck, Schreibstil und bereits begründete Zusammenhänge; verändere keine Ereignisse, Motivationen, Ergebnisse, Figurenwissen oder Enthüllungsreihenfolge.
- Vom Autor ausdrücklich beibehaltene Satzkonstruktionen, lange Sätze, Parallelismen, direkte Emotionsdarstellung und Kommentar-Interpunktion werden nach den Vorlieben des Autors beibehalten.
- Lies den gesamten Text, bevor du Änderungen vornimmst. Füge keine neue Handlung hinzu, verwende keine falschen Zeichen, zerlege keine Sätze und ersetze keine Synonyme, um der Beurteilung auszuweichen.
- Treffer in der Wortliste sind nur Hinweise, keine Anweisungen zur Löschung jedes Wortes; jedes Problem muss im Kontext beurteilt werden.
1. Dreistufige Diagnose
Ausdrucksebene
- Telegramm-Stil: Position, Grund und Handlung nehmen jeweils einen eigenen Satzteil ein und werden nacheinander gemeldet. Bestimme zuerst, welche Handlung oder Veränderung in diesem Abschnitt beschrieben wird, strukturiere dann Haupt- und Nebensächlichkeiten um den Kern herum und bette Hintergrundinformationen mit adverbialen Bestimmungen, Attributen und Satzgefügen in die Handlung ein.
- Kurze, abgehackte Sätze: Normale Erzählung wird in eine Folge kurzer Sätze zerteilt. Fasse sie zusammen, bis der Gedanke abgeschlossen ist, und setze dann einen Punkt; kurze, abgehackte Sätze sind nur für Höhepunkte, Wendepunkte und Kapitelenden reserviert.
- Verneinungs-Umkehrung: "Nicht A, sondern B" widerlegt zunächst einen Strohmann. Schreibe direkt B; behalte sie bei, wenn es um Korrektur, Rechtfertigung oder Ausschluss von Vermutungen geht.
- Universelle Adverbialbestimmungen und schablonenhafte Stimmbeschreibungen: "mit einem Hauch von...", "die Stimme war leise, aber unmissverständlich". Reduziere auf den erkennbaren Tonfall oder die notwendige Information.
- Schablonenhafte Metaphern und abstrakte Füllwörter: "wie eine Flutwelle", "das Rad des Schicksals". Ersetze durch Dinge, die die Figur in diesem Moment kennt und zur Hand hat.
- Anführungszeichen-Hervorhebung: Gewöhnliche Substantive werden als "Chance", "Antwort" verpackt. Entferne die Anführungszeichen.
Schreibstil-Ebene
- Unklare Szenenfunktion: Geht die Handlung, Beziehung oder Information verloren, wenn dieser Abschnitt gelöscht wird? Wenn nicht, lösche ihn oder fasse ihn in einem Satz zusammen.
- Unausgewogene Detailtiefe: Höhepunkte, Wendepunkte und emotionale Höhepunkte werden nur nebenbei erwähnt, während Übergangsszenen ausführlich beschrieben werden. Schreibe dichte Stellen Schlag für Schlag aus, fasse lockere Stellen zusammen.
- Schlüsselprozesse werden zusammengefasst: "sie kämpften eine ganze Weile", "alle nickten zustimmend", "sieben oder acht Schläge hintereinander". Wähle die spezifischen Momente aus und schreibe sie Schlag für Schlag aus.
- Emotionen werden durch Mikroaktionen übersetzt: "die Fingerspitze zuckte, die Fingerknöchel wurden weiß, der Blick wanderte ab, der Atem stockte". Füge nichts hinzu, wenn der Kontext bereits klar ist; wenn die Emotion eine Handlungsänderung bewirkt, schreibe die Wahl, die Dialogzeile, die Strategie oder die Konsequenz; wenn der Körper tatsächlich beeinflusst wird, schreibe die Folge.
- Erklärende Erzählung: "Was wirklich wichtig ist", "das bedeutet", "endlich verstand sie". Streiche die Schlussfolgerung, behalte die Handlung, den Dialog und die Gegenstände.
- Schriftsprache im Dialog: Alle Figuren verwenden vollständige Sätze und elegante rhetorische Fragen. Stelle Tonfall, Auslassungen, Wiederholungen und Schweigen je nach Identität, Situation und Absicht wieder her.
- Formelhafte Parallelismen: Gleiche Satzstruktur, gleiche Länge, die nur eine Schlussfolgerung wiederholen: zusammenführen; wenn sie eine Steigerung oder einen Kontrast darstellen, beibehalten.
Handlungskausalität-Ebene
- Warum handelt die Figur so? Fehlende Motivation, fehlende Konsequenzen, fehlende Vorgeschichte. Ergänze die Anknüpfung an bereits Vorhandenes; wenn die Änderung eines Ereignisses erforderlich ist, kennzeichne es als "vom Autor zu entscheiden" und ändere es nicht eigenmächtig.
- Die Figur weiß etwas, was sie nicht wissen dürfte. Korrigiere gemäß der Perspektive und der Reihenfolge des Wissens.
- Emotionen werden nicht eingelöst: Was ist die angestrebte Emotion? Wird sie in diesem Kapitel eingelöst? Löse sie durch Entscheidungen, Konsequenzen und Veränderungen in Beziehungen ein, nicht durch Adjektive.
- Kapitelende durch Einsicht, Überhöhung oder Vorankündigung abgeschlossen. Ersetze durch eine konkrete Handlung, einen Gegenstand, ein unvollendetes Ereignis oder einen Informationsunterschied.
2. Arbeitsablauf zur Überarbeitung
- Lies das gesamte Kapitel und beschreibe seine Funktion und die angestrebte Emotion in einem Satz.
- Markiere Probleme Abschnitt für Abschnitt: auf der Ausdrucks-, Schreibstil- oder Handlungskausalitätsebene.
- Korrigiere zuerst die Handlungskausalität, dann den Schreibstil, zuletzt die Wortwahl. Nicht umgekehrt.
- Nimm jede Änderung so minimal wie möglich vor und bewahre den ursprünglichen Ton des Autors und die festgelegte Handlung.
- Lies nach der Änderung den gesamten Abschnitt zusammenhängend und prüfe auf defekte Interpunktion, unklare Bezüge und kausale Sprünge.
- Ersetze dasselbe Problem nicht mechanisch im gesamten Text; beurteile es je nach Kontext.
3. Liste der zu bewahrenden Elemente
- Charakteristische lange Sätze, kurze Sätze, Dialekte, Lieblingswörter und Pausen des Autors.
- Wiederholungen, Parallelismen, direkte Emotionsdarstellung und Kommentare des Erzählers, die eine Funktion haben.
- Für die Handlung erforderliche abnormale Interpunktion, Systembenachrichtigungen, Bullet-Screens, Briefe und paragraphenartige Sprachebenen.
- Dialoge, in denen die Figur absichtlich unvollständig, indirekt oder wiederholend spricht.
4. Abgabe
- Erkläre, welche Ebene geändert wurde, welche Abschnitte betroffen sind und welche Probleme der Autor selbst entscheiden muss.
- Garantiere keine Erkennungspunktzahl und verwende das Auftreten von Wörtern aus der Liste nicht als alleiniges Kriterium.
- Füge keine neuen Figuren, Settings, Gegenstände oder Konflikte hinzu; frage den Autor, wenn etwas hinzugefügt werden muss.