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socle

Framework zur Erstellung digitaler Projekte in 5 Schritten: Strukturieren, Ausstatten, Bauen, Ausliefern, Erweitern. Systematisch bei jedem neuen Web-, App-, SaaS- oder internen Tool-Projekt anwenden.

Was ist socle?

SOCLE ist ein strukturiertes 5‑stufiges Framework für die Erstellung digitaler Produkte, das den gesamten Entwicklungsprozess von der ersten Idee bis zur kontinuierlichen Erweiterung begleitet. Es zwingt das Team zuerst zu grundlegenden Entscheidungen, bevor eine einzige Codezeile geschrieben wird (Strukturieren), richtet dann die gesamte technische Infrastruktur in einem Durchgang ein (Ausstatten), baut das Produkt in sich geschlossenen, lieferbaren Inkrementen (Bauen), stellt jedes Inkrement unverzüglich echten Benutzern zur Verfügung (Ausliefern) und erweitert das Produkt, ohne die bestehende Architektur umzuwerfen (Erweitern). Das Framework ist plattformunabhängig und wird für Claude Code, Cursor, Codex und andere KI‑Agenten empfohlen. Es liefert konkrete, wiederverwendbare Vorlagen für Projektdateien (CLAUDE.md, CURRENT_INCREMENT.md, ARCHITECTURE.md, DB_SCHEMA.sql) und definiert klare Qualitätskontrollen (Type‑Check, Tests, konventionelle Commits). SOCLE priorisiert eine saubere, wartbare Basis gegenüber Ad-hoc-Scaffolding und improvisierten Ansätzen, sodass das Produkt von Anfang an auf robusten Fundamenten steht.

Funktioniert mit✓Claude Code~Codex CLI~Cursor
npx skills add https://github.com/marcus-clay/design-skills/tree/main/skills/socle

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Dokumentation

Methode SOCLE

Framework zur Erstellung digitaler Produkte in 5 aufeinanderfolgenden Schritten. Jeder Schritt liefert konkrete Ergebnisse, die den nächsten Schritt speisen.

Prinzip

Der gesamte Boden wird vorbereitet, bevor die erste sichtbare Funktion gebaut wird. Jede Entscheidung wird einmal getroffen, in der richtigen Reihenfolge. Die technischen Grundlagen werden in einem Durchgang gelegt, einschließlich dem, was später gebaut wird. Die Entwicklung erfolgt in kurzen, in sich geschlossenen Inkrementen – jedes wird vollständig abgeschlossen und ausgeliefert, bevor das nächste beginnt.

Die 5 Schritte

S — Strukturieren (Entscheidungen treffen)

Beginnen Sie mit den Entscheidungen, die zählen. An wen richtet sich das Produkt, welches Problem wird gelöst, welche Technologien werden verwendet, wie wird gemessen. Eins nach dem anderen, in der richtigen Reihenfolge, und jedes öffnet die Tür zum nächsten.

Ergebnisse dieses Schrittes:

  • Produktvision in einem Satz
  • Zielnutzer (primäre und sekundäre Persona)
  • Gelöstes Problem (spezifisch, messbar)
  • Festgelegter Technologie-Stack
  • Ausgewählte visuelle Richtung
  • Identifiziertes Monetarisierungsmodell (auch wenn Freemium, auch wenn später)
  • Produktname

Vorgehensweise:

  1. Strukturierte Fragen mit geschlossenen Antwortmöglichkeiten stellen (kein offenes Brainstorming)
  2. Jede Entscheidung festlegen, bevor zur nächsten übergegangen wird
  3. In einer Tabelle der festgelegten Entscheidungen zusammenfassen
  4. Wettbewerber und Unterscheidungsmerkmale identifizieren

Lesen Sie references/structurer-checklist.md für die vollständige Liste der zu treffenden Entscheidungen.

O — Ausstatten (Das Fundament legen)

Bereiten Sie das gesamte Terrain in einem einzigen Durchgang vor. Die Datenbank, die Seiten, die Authentifizierung, das Tracking, die Konventionen. Alles ist bereit, auch für das, was später gebaut wird.

Ergebnisse dieses Schrittes:

  • Endgültige Routenstruktur (die URLs werden sich nicht mehr ändern)
  • Vollständiges Datenbankschema (alle Tabellen, auch die in V0.1 nicht verwendeten)
  • CSS-Design-Tokens (Variablen, Typografie, Farben, Abstände)
  • Animationsvarianten (Framer Motion oder Äquivalent)
  • Analytics-Tag-Plan (Events, Conversion-Funnel)
  • CI/CD-Pipeline (Lint, Type-Check, Tests, automatischer Build)
  • Datei CLAUDE.md (Projektanweisungen für Claude Code)
  • Datei CURRENT_INCREMENT.md (Umfang des ersten Inkrements)
  • Middleware-Konfiguration (Auth, Weiterleitungen, Sicherheitsheader)
  • Dokumentierte Umgebungsvariablen

Vorgehensweise:

  1. Vollständige Routenstruktur generieren (Marketing, Auth, App, Admin, API)
  2. Vollständiges SQL-Schema mit Enums, Indizes, RLS und Triggern schreiben
  3. Designsystem konfigurieren (globals.css + tailwind.config.ts)
  4. Projektkontext-Dateien erstellen (CLAUDE.md, ARCHITECTURE.md, usw.)
  5. Projekt aufsetzen, alle Abhängigkeiten installieren, erster Commit, deployen

Lesen Sie references/outiller-templates.md für die Vorlagen jeder Datei.

C — Bauen (In Inkrementen)

Arbeiten Sie in kurzen Inkrementen. Jedes Inkrement liefert etwas Vollständiges, das gezeigt, getestet und verwendet werden kann. Ein echtes Stück Produkt, das vom Anfang bis zum Ende funktioniert.

Prinzipien:

  • Jedes Inkrement hat einen abgeschlossenen Umfang, der in CURRENT_INCREMENT.md festgelegt ist
  • Jedes Inkrement hat testbare Fertigstellungskriterien
  • Jedes Inkrement hat eine explizite Liste dessen, was nicht im Umfang enthalten ist
  • Aufgaben sind geordnet: Jede Aufgabe hängt nur von den vorherigen ab
  • Jede Aufgabe folgt dem Zyklus: codieren, testen, prüfen, committen

Struktur eines Inkrements:

# V0.X — [Name des Inkrements]

## Ziel
[Was der Benutzer am Ende dieses Inkrements tun kann]

## Aufgaben (in der Reihenfolge)
[Nummerierte Liste der Aufgaben mit Details]

## Fertigstellungskriterien
[Liste konkreter Überprüfungen]

## Nicht im Umfang
[Explizite Liste von allem, was NICHT in diesem Inkrement enthalten ist]

Systematische Überprüfungen nach jeder Aufgabe:

  • Der Type-Check läuft durch
  • Die Tests laufen durch
  • Keine any-Typen
  • Props sind typisiert
  • API-Eingaben sind validiert
  • Der Commit folgt den Conventional Commits

L — Ausliefern (In jedem Schritt)

Jedes Teil ist online und in den Händen echter Benutzer, bevor das nächste angegangen wird. Feedback kommt früh, Anpassungen auch.

Prinzipien:

  • Jedes Inkrement wird in Produktion (oder Preview) deployt, sobald es fertig ist
  • Der Deploy ist automatisch (Push auf main = Deploy auf Vercel)
  • Produktionsfehler werden sofort erkannt (Monitoring, Error Boundaries)
  • Analytics-Events sind ab dem ersten Inkrement aktiv
  • Das nächste Inkrement wird erst begonnen, wenn das vorherige stabil ist

Checkliste für die Auslieferung:

  • Build läuft in CI durch
  • Null Konsolenfehler in der Produktion
  • Seiten haben Metadaten (Titel, Beschreibung)
  • Responsives Design funktioniert (mobil prüfen)
  • Analytics-Events werden getrackt
  • Die URL ist erreichbar und funktionsfähig

E — Erweitern (Ohne Neuanfang)

Das Produkt wächst natürlich. Neue Funktionen bauen auf dem Bestehenden auf, das Design entwickelt sich weiter, Integrationen werden angeschlossen. Die Struktur bleibt stabil, weil der Boden von Anfang an bereit war.

Prinzipien:

  • Neue Inkremente invalidieren niemals die vorherigen
  • DB-Tabellen sind bereits vorhanden (in Schritt O hinzugefügt)
  • CSS-Variablen ermöglichen Stiländerungen ohne Komponentenänderungen
  • Routen sind stabil (URLs ändern sich nicht)
  • Code-Konventionen sind vom ersten bis zum letzten Inkrement gleich

Wenn ein Inkrement hinzugefügt wird:

  1. CURRENT_INCREMENT.md mit dem neuen Umfang aktualisieren
  2. Prüfen, ob die Grundlagen (Schritt O) die Anforderungen abdecken
  3. Fehlt eine Tabelle oder Route: per Migration hinzufügen, nicht durch Neukonstruktion
  4. Codieren, testen, deployen nach denselben Konventionen wie V0.1

So wenden Sie SOCLE auf ein neues Projekt an

Vollständiger Ablauf

1. STRUKTURIEREN
   │  Strukturiertes Gespräch (geschlossene Fragen)
   │  Tabelle der festgelegten Entscheidungen
   │  Vision, Zielgruppe, Stack, Monetarisierung
   ↓
2. AUSSTATTEN
   │  Alle Gründungsdateien generieren
   │  Routen, DB, Tokens, Analytics, CI/CD
   │  Aufsetzen, deployen, erster leerer Commit
   ↓
3. BAUEN (V0.1)
   │  Erstes Inkrement: der minimale Kern
   │  Auth + eine Kernfunktion + ein Export
   │  Tests, Commit, Deploy
   ↓
4. AUSLIEFERN (V0.1)
   │  In Produktion, getestet von echten Benutzern
   │  Analytics aktiv, Fehler überwacht
   │  Stabil, bevor mit V0.2 fortgefahren wird
   ↓
5. ERWEITERN (V0.2, V0.3, ...)
   │  Jedes Inkrement folgt C → L
   │  Die Grundlagen absorbieren das Wachstum
   │  Kein Neuanfang

Zu generierende Projektdateien (Schritt O)

DateiRolle
CLAUDE.mdAnweisungen für Claude Code: Konventionen, Workflow, Überprüfungen
CURRENT_INCREMENT.mdUmfang des aktuellen Inkrements, geordnete Aufgaben, Fertigstellungskriterien
ARCHITECTURE.mdEndgültige Routen, Dateistruktur, Datenfluss
DB_SCHEMA.sqlVollständiges Datenbankschema
DESIGN_TOKENS.mdCSS-Variablen, Tailwind-Konfiguration, Animationsvarianten
AGENT_PROMPTS.mdSystem-Prompts, falls das Projekt KI-Agenten verwendet
ROADMAP.mdÜberblick über alle geplanten Inkremente

Komplexitätsprüfung (zwischen S und O)

Bevor Sie zu Schritt O übergehen, erstellen Sie eine Bestandsaufnahme aller Projektkomponenten und bewerten Sie deren Komplexität. Wenn die Anzahl der Komponenten mit hoher Komplexität 5 übersteigt, teilen Sie sie in mehr Inkremente auf. Die Regel: Jedes Inkrement enthält maximal 3 bis 5 neue Komponenten.

KomponenteKomplexitätVorgesehenes Inkrement
[Name]Niedrig / Mittel / HochV0.X

Wenn das Projekt einer Kathedrale ähnelt (mehr als 20 Komponenten, mehr als 6 mit hoher Komplexität), überdenken Sie den Umfang. Vereinfachen Sie V0.1, bis es von einer Person in ein bis zwei Wochen realisierbar ist.


Empfohlener Technologie-Stack

Die SOCLE-Methode funktioniert mit jedem Stack. Hier ist der Standard-Stack, falls der Benutzer keine Präferenz hat:

EbeneTechnologie
FrameworkNext.js 14+ (App Router)
SpracheTypeScript (streng)
StylingTailwind CSS + shadcn/ui
AnimationenFramer Motion
ZustandZustand
AuthSupabase Auth
DatenbankSupabase (PostgreSQL)
ValidierungZod
TestsVitest + Testing Library
CI/CDGitHub Actions
DeployVercel

Falls der Benutzer einen anderen Stack verwendet, passen Sie die Vorlagen aus Schritt O entsprechend an. Die SOCLE-Prinzipien bleiben unabhängig vom Stack gleich.


Ton und Haltung

Bei der Anwendung von SOCLE mit einem Benutzer:

  • Professioneller, reifer, gesprächiger Ton
  • Klare und direkt nützliche Sätze
  • Kein unerklärtes Fachjargon, wenn mit einem Nicht-Entwickler gesprochen wird
  • Keine Haltung der Überlegenheit
  • Keine rhetorischen Konstruktionen („es ist nicht X, es ist Y“)
  • Man führt, man vermittelt, man geht gemeinsam voran

Individual skills in this repo

This repo contains 10 individual skills — each has its own dedicated page.

brand-system

Système de marque sobre et éditorial, fourni comme marque par défaut : palette bleue sur fond clair, typographie Inter, dégradé doux, boutons en pilule, cartes à ombre légère, icônes Phosphor. Appliquer à tout livrable (présentation, document, page, artefact web) quand aucune autre charte n'est donnée, ou s'en servir comme modèle à remplacer par la charte d'un projet. À combiner avec `slides` (mises en page) et `pptx` (génération du fichier). Déclencher dès qu'on demande une mise en forme soignée, une identité visuelle, des tokens de design, ou un livrable client à l'aspect professionnel.

card-illustrations

Use when asked for an illustration, a thumbnail or a card picture for a card in a grid of content, such as a library of resources (guide, template, deck, article), when a set of cards needs one consistent treatment, or when product screenshots are shared as a reference for card illustrations. Two modes, "noir et blanc" (ink accent) or "accent couleur" (ten-hue palette), chosen by the argument or the wording of the request.

direction-design

Aide à tenir une position de responsable design : cadrer les besoins de conception à l'échelle d'une feuille de route plutôt que d'un seul sujet, planifier les bonnes instances et revues, et construire l'argumentaire qui permet de défendre un point de vue design et de peser dans un arbitrage, y compris dans une organisation pilotée par la direction technique. Déclencher dès qu'il faut préparer une feuille de route design, décider quelles instances créer ou faire évoluer, ou construire un argumentaire pour défendre une position dans un arbitrage ou une négociation de priorité.

drawing-animated-diagrams

Use when a page needs an explanatory diagram (process, timeline, flow, structure, before/after) as an SVG React component that draws itself as it scrolls into view, in a minimalist ink-and-grey style, for a Next.js or React site. Also when asked for a "diagramme animé", "schéma qui se dessine".

marker-sketch

Dessine n'importe quelle idée, description, flux, architecture, organisation, wireframe ou scène sous forme de croquis au feutre sur papier à points (SVG noir, blanc, gris, ombres portées, un accent rare), de façon rapide et toujours avec la même construction. Quatre modes, Croquis (réponse directe), Live (réunion, atelier, échange oral), Atelier (schéma dense, mise en page automatique), Interactif (évolution maintenant, ensuite, plus tard, éléments déplaçables, formes qui changent). À utiliser dès qu'on demande un schéma, diagramme, flow, croquis, sketch, illustration, wireframe, maquette rapide, carte mentale, vue d'ensemble dessinée, "montre-moi", "dessine", "visualise", "schématise", ou une illustration animée ou interactive d'une évolution. Utiliser même si l'utilisateur ne parle pas de style : ce style est le défaut.

personal-os

OS personnel avec Claude Code. À utiliser pour créer ou faire évoluer un second cerveau (un « brain »), un dossier de fichiers Markdown qui sert de mémoire et de tableau de bord à Claude Code. Déclencher quand on veut structurer son travail, traiter une inbox (comptes rendus, transcriptions, notes), mettre en place des règles d'ingestion, des agents, des commandes ou des vues générées, préparer un 1:1, tenir un registre de décisions, ou propager un changement dans tous ses contenus.

ship-to-show

Framework en 7 phases pour transformer un prototype en case study portfolio avec vidéos animées, contenu narratif bilingue et pack d'intégration. Déclencher quand l'utilisateur veut documenter un prototype, créer un case study, produire des vidéos de démonstration d'une interface, ou publier un projet dans un portfolio. Entrée : un fichier de code ou un prototype. Sortie : case study complet publié avec vidéos.

signal-research

Scans current signals across UI/UX, product design, design strategy, AI-assisted workflows, the design toolchain, B2B/B2G/SaaS design, AI regulation and process automation, then generates content angles calibrated to the user's own positioning. Use when the user asks for content ideas, wants to know what is trending or debated in design, product or AI, needs an editorial plan, or names a topic to write about (search first, then differentiate).

slides

Système de création de présentations et de slides : tokens de design, catalogue de quinze mises en page, structure narrative et conventions de rédaction des titres. Appliquer à tout output de type deck, pitch, présentation client, keynote, support de formation ou rapport visuel. Déclencher dès que la demande implique des slides, un deck, une présentation PowerPoint, Google Slides, ou tout support visuel multi-pages. Prend la priorité sur une skill de génération de fichiers (pptx) pour les choix visuels et stylistiques : celle-ci gère la technique, slides gère les tokens, la structure narrative et les mises en page.

ux-et-design-thinking

Apporte un regard de méthodologie UX, de cycle de design et de design thinking sur un parcours, un écran ou une proposition de conception : logique Jobs-to-be-Done, ergonomie d'interface, cohérence de parcours (customer journey), avec prise de hauteur plutôt que jugement esthétique. Déclencher dès qu'on demande un avis de conception, qu'on veut challenger un écran ou un parcours, ou qu'on réfléchit à une approche méthodologique UX.

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