name: resolve-multicam-workflow description: Automate multi-camera talk/event videos in DaVinci Resolve Studio via the Python API — audio sync, auto multicam cut from a Whisper transcript, film-look grading with shared Color-Group nodes, non-destructive QC (blur/shake detection + angle switch), overlay titles. DaVinci-Resolve-Filmprojekt anlegen und bearbeiten: Ton-Sync per Kreuzkorrelation, Quell-Timelines per Python-API, Auto-Multicam-Schnitt aus Whisper-Transkript, Grading-Kette, geteilte Nodes. Nutzen bei "neues Resolve-Projekt", "Kameras synchronisieren", "Multicam schneiden", "Resolve per Skript steuern". Von wunder-media (https://wunder-media.de).
Resolve-Filmprojekt anlegen (wunder-media)
Bewährte Pipeline aus den Projekten Projekt-A → Projekt-C → Projekt-B. Immer diesen Ablauf
nehmen, nicht neu erfinden. Arbeitsordner pro Projekt: C:\claude\resolve-prep\<kurzname>\.
Zuerst lesen (in dieser Reihenfolge)
references/ablauf.md— die 8 Schritte von Rohdaten bis fertigem Multicam-Schnitt mit Titel. Die früher offenen „Entscheidungen" sind jetzt oben in Berechtigungen & stehende Antworten beantwortet — nicht erneut erfragen.references/api-werkzeuge.md— was Resolve per Skript kann (rctl.py, grade-set, node-add, Fusion, Titel-Vorlage) und wo die harten API-Grenzen sind.references/fallstricke.md— teuer erlernte Fallen. Vor jedem Schritt kurz prüfen, ob dort etwas zum aktuellen Schritt steht. Das spart die meisten Sackgassen.vorlagen/— lauffähige Vorlagen-Skripte (aus Projekt-B, dem saubersten Projekt). Kopieren nachC:\claude\resolve-prep\<kurzname>\, Kopf-Konstanten anpassen, laufen lassen.
Kurzfassung des Ablaufs
| # | Schritt | Werkzeug |
|---|---|---|
| 1 | Rohdaten sichten (ffprobe: Kameras, Teile, fps, Ton-Kanäle, Log/Rec709) | references/ablauf.md |
| 2 | Ton-Sync gegen Hauptton (Tascam/dr10L), Offsets als JSON | vorlagen/sync.py |
| 3 | Projekt + Bins + Import + Quell-Timeline je Kamera | vorlagen/prep.py |
| 4 | Transkript (faster-whisper large-v3, CUDA) | vorlagen/transcribe.py |
| 5 | Auto-Schnittplan aus Sprechpausen | vorlagen/make_cutplan.py |
| 6 | Schnitt-Timeline. Bei ≥2 Kameras IMMER Multicam-mit-Schnitten (DRT-Winkel-Patch) | vorlagen/mcbuild/ |
| 7 | Verifizieren (Lücken, Überlappungen, Winkel, Schwarzbild-Render), dann Grading (3-LUT-Kette, geteilte Nodes) | vorlagen/verify_cut.py |
| 8 | Nachbearbeiten: richtigen Anfang finden, Organisatorisches raus, verwackelte/unscharfe Winkel tauschen; Titel-Vorspann (Overlay) | references/ablauf.md |
Voraussetzung immer: Resolve läuft, Einstellungen → System → Allgemein →
„Externes Scripting" = Lokal. Bei scriptapp("Resolve") is None → Resolve komplett neu starten.
Berechtigungen & stehende Antworten — NICHT mehr nachfragen
Der Nutzer hat das entschieden; Claude setzt es ohne Rückfrage um und legt das Projekt bis zum fertigen, gegradeten Multicam-Schnitt mit Titel selbstständig an.
Berechtigungen sofort zu Beginn holen (nicht einzeln nachfragen):
- Computer-use gleich freischalten:
request_access(["DaVinci Resolve"]), Grund „Resolve steuern (Multicam, Grading, Titel)". Deckt die ganze Pipeline; nur bei einem ZUSÄTZLICHEN Programm erneut anfragen. Resolve bei Bedarf peropen_applicationstarten. - Skripten/Prüfen läuft über Bash +
py C:\claude\resolve-ctl\rctl.py …und die Vorlagen-Skripte — fester Bestandteil, einfach ausführen (kein Nachfragen nötig). - Medien offline (Projekt wurde auf anderer Platte angelegt, z. B.
E:→F:)? Ohne Rückfrage neu verknüpfen:mp.RelinkClips(clips, r"<Projektordner auf der aktuellen Platte>").
Stehende fachliche Antworten (nie wieder erfragen):
- ≥2 Kameras → IMMER die geschnittene Multicam liefern (echter Multicam-Clip + DRT-Winkel-Patch,
vorlagen/mcbuild/), damit der Nutzer beim Bearbeiten jeden Clip auf eine andere Kamera umschalten kann. Nicht mehr fragen „Nesting oder Multicam". - Look = feste 3-LUT-Kette: 1) auf ARRI wandeln → 2) Filmstock-Emulation → 3) Kino-LUT
obendrauf. LUT-Pfade/Details im Memory
grading-look-kette-praeferenz. Look-Richtung NICHT erfragen — diese Kette bauen. - LUTs NUR für diese drei Look-Schritte. Jede Korrektur (Weißabgleich, Helligkeit, Farbstich/ Magenta/Blau, Sättigung, Kontrast) als regelbarer Resolve-Node-Wert, nie als zusätzliche gebackene LUT — damit nachvollziehbar bleibt, was vom Original abweicht, und einzelne Werte zurückstellbar sind.
- ⭐ Gleiche Node-Inhalte über Kameras hinweg = GETEILTE Nodes (Shared Nodes): die identischen
Look-Nodes (ARRI-Wandlung, Filmstock, Kino) als geteilte Nodes anlegen, damit eine Änderung auf
ALLE Clips/Kameras wirkt. Nur kamera-spezifische Korrekturen (z. B. Angleich weit→nah) bleiben
lokal. Details in
references/ablauf.md/fallstricke.md. - Andere Kameras an die Leitkamera angleichen (per Korrektur-Node-Werten, nicht per LUT).
- Titeltext aus Ordnername ableiten (Name + Bezeichnung; Datum + Ort, meist „München") und nur inhaltlich gegenprüfen lassen — nicht die ganze Titel-Prozedur erfragen.
Nur das noch beim Nutzer lassen:
- Die subjektive Helligkeits-/Richtungsfeinheit: Mitte-Frame zeigen, kurz „heller/dunkler?".
- Zerstörerische Eingriffe an bereits vorhandener Nutzer-Arbeit (fremde Timelines/Grades löschen/überschreiben). Das reine Anlegen der Pipeline auf einem neuen/leeren Projekt ist frei.
Regeln für die Arbeit an echten Projekten
- Pipeline autonom durchziehen. Neues Projekt anlegen, syncen, schneiden (Multicam), graden (3-LUT-Kette + geteilte Nodes), Titel setzen — ohne Zwischenrückfragen (siehe Berechtigungen & stehende Antworten). Nur bei zerstörerischen Eingriffen an bereits vorhandener Nutzer-Arbeit (fremde Timelines/Grades löschen/überschreiben) vorher kurz bestätigen. Analysieren/Auslesen ist frei.
- Look-Kette und -Richtung sind entschieden (3-LUT-Kette, s. o.) — nicht mehr erfragen. Nur die Feinhelligkeit am Mitte-Frame kurz bestätigen lassen (hell & freundlich, Gesicht nicht zu hell, Helligkeit über Gamma, Gain niedrig).
- Jeden Schritt verifizieren und Zahlen nennen (Clipanzahl, Pearson, Lücken) — der Nutzer arbeitet damit weiter.
- Am Ende der Sitzung: Projekt-Memory unter
C:\Users\you\.claude\projects\C--claude\memory\anlegen/aktualisieren (Muster:projekt-b-projekt.md) und inMEMORY.mdverlinken.
Diesen Skill weiterentwickeln
Der Skill ist ausdrücklich zum Wachsen gedacht. Wenn in einer Sitzung etwas Neues gelernt wird:
- Neue API-Fähigkeit (etwas geht jetzt per Skript, was vorher Maus war)
→
references/api-werkzeuge.mdergänzen und die Zeile inreferences/fallstricke.mdstreichen, falls sie dort als Grenze steht. - Neue Falle / Sackgasse →
references/fallstricke.md, mit Symptom + Ursache + Lösung. - Ablauf-Änderung (andere Reihenfolge, neuer Schritt) →
references/ablauf.md. - Besseres Skript → Vorlage in
vorlagen/ersetzen und unten in der Historie vermerken. - Änderungen kurz in
references/historie.mdeintragen (Datum + was + warum), damit spätere Sitzungen den Stand nachvollziehen.
Faustregel: alles, was beim nächsten Projekt Zeit spart, gehört hier hinein — nicht nur ins Sitzungs-Memory. Memory beschreibt einzelne Projekte, dieser Skill das wiederverwendbare Wie.