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filesystem-context

Dieses Skill sollte verwendet werden, wenn Agentenarbeit dateigestützten Kontext benötigt: dauerhafte Notizblöcke, Auslagerung von Tool-Ausgaben, Just-in-Time-Erkennung, dateibasierte Agentenübergabe, Dateisystem-Speicher oder Bereinigungsrichtlinien für Kontext, der außerhalb des Prompts gespeichert wird.

Was ist filesystem-context?

Dieses Skill konzentriert sich auf die Nutzung des Dateisystems als primäre Auslagerungsschicht für den Kontext von KI-Agenten, da Kontextfenster begrenzt sind und Aufgaben oft mehr Informationen erfordern, als in ein einzelnes Fenster passen. Es befähigt Agenten, Kontext effizient zu speichern, abzurufen und zu aktualisieren, indem Tool-Ausgaben ausgelagert, Pläne beibehalten und Unter-Agenten-Kommunikation über Dateien abgewickelt wird, anstatt über Nachrichtenketten. Zu den wichtigsten Mustern gehören die Verwendung des Dateisystems als Notizblock, die dynamische Fähigkeitenverwaltung und die persistente Speicherung von Terminalausgaben. Das Skill unterstützt plattformübergreifende Tools wie `grep`, `glob` und `read_file` und eignet sich für alle KI-Agenten-Plattformen, die Dateisystemzugriff unterstützen. Es adressiert vier zentrale Kontextfehlermodi: fehlender, unterabgerufener, überabgerufener und vergrabener Kontext, und bietet praktische Leitlinien zur Dateiorganisation und Token-Verwaltung.

Funktioniert mit✓Claude Code~Codex CLI✓Cursor
npx skills add https://github.com/muratcankoylan/Agent-Skills-for-Context-Engineering/tree/main/skills/filesystem-context

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Dokumentation

Dateisystembasierte Kontexttechnik

Nutze das Dateisystem als primäre Überlaufschicht für Agentenkontext, da Kontextfenster begrenzt sind, während Aufgaben oft mehr Informationen erfordern, als in ein einzelnes Fenster passen. Dateien ermöglichen es Agenten, eine praktisch unbegrenzte Menge an Kontext über eine einzige Schnittstelle zu speichern, abzurufen und zu aktualisieren.

Bevorzuge dynamische Kontextermittlung – das Abrufen relevanten Kontexts bei Bedarf – gegenüber statischer Einbindung, da statischer Kontext unabhängig von der Relevanz Tokens verbraucht und Raum für aufgabenspezifische Informationen verdrängt.

Wann zu aktivieren

Aktiviere dieses Skill, wenn:

  • Tool-Ausgaben das Kontextfenster aufblähen
  • Agenten den Zustand über lange Trajektorien hinweg beibehalten müssen
  • Unter-Agenten Informationen austauschen müssen, ohne direkte Nachrichtenübermittlung
  • Aufgaben mehr Kontext erfordern, als in das Fenster passt
  • Agenten gebaut werden, die ihre eigenen Anweisungen lernen und aktualisieren
  • Notizblöcke für Zwischenergebnisse implementiert werden
  • Terminalausgaben oder Logs für Agenten zugänglich sein müssen

Aktiviere dieses Skill nicht für angrenzende Arbeiten, die von anderen Skills abgedeckt werden:

  • Semantisches sitzungsübergreifendes Gedächtnis, Entitätsverfolgung oder temporale Wissensgraphen: memory-systems.
  • Gesprächszusammenfassung, Komprimierung oder dauerhafte Übergabeformulierungen: context-compression.
  • Token-Effizienz-Taktiken, die keine dateibasierte Speicherung erfordern: context-optimization.
  • Multi-Agenten-Topologie oder Übergabeprotokoll-Design: multi-agent-patterns.
  • Modellbearbeitungen, die Inhalte aus dem Live-Fenster selbst entfernen: self-managed-context.

Kernkonzepte

Diagnostiziere Kontextfehler anhand dieser vier Modi, da jeder ein anderes Dateisystem-Heilmittel erfordert:

  1. Fehlender Kontext – benötigte Informationen fehlen im gesamten verfügbaren Kontext. Behebung durch Persistieren von Tool-Ausgaben und Zwischenergebnissen in Dateien, sodass nichts verloren geht.
  2. Unterabgerufener Kontext – abgerufene Inhalte erfassen nicht, was der Agent benötigt. Behebung durch Strukturierung von Dateien für gezielten Abruf (grep-freundliche Formate, klare Abschnittsüberschriften).
  3. Überabgerufener Kontext – abgerufene Inhalte übersteigen bei weitem das Notwendige, verschwenden Tokens und beeinträchtigen die Aufmerksamkeit. Behebung durch Auslagern von Masseninhalten in Dateien und Rückgabe kompakter Referenzen.
  4. Vergrabener Kontext – Nischeninformationen sind in vielen Dateien versteckt. Behebung durch Kombination von Glob und Grep für strukturelle Suche neben semantischer Suche für konzeptionelle Abfragen.

Nutze das Dateisystem als dauerhafte Schicht, die alle vier adressiert: einmal schreiben, dauerhaft speichern, selektiv abrufen.

Detaillierte Themen

Der statische vs. dynamische Kontext-Kompromiss

Behandle statischen Kontext (Systemanweisungen, Tool-Definitionen, kritische Regeln) als teure Immobilie – er verbraucht Tokens bei jeder Runde, unabhängig von der Relevanz. Wenn Agenten Fähigkeiten ansammeln, wächst statischer Kontext und verdrängt dynamische Informationen.

Nutze stattdessen dynamische Kontextermittlung: Füge nur minimale statische Zeiger ein (Namen, einzeilige Beschreibungen, Dateipfade) und lade vollständige Inhalte mit Suchwerkzeugen, wenn relevant. Dies ist token-effizienter und verbessert oft die Antwortqualität, indem widersprüchliche oder irrelevante Informationen im Fenster reduziert werden.

Akzeptiere den Kompromiss: Dynamische Erkennung erfordert, dass das Modell erkennt, wann es mehr Kontext benötigt. Aktuelle Frontier-Modelle handhaben dies gut, aber leistungsschwächere Modelle könnten das Laden nicht auslösen. Im Zweifelsfall neige dazu, kritische Sicherheits- oder Korrektheitseinschränkungen statisch einzuschließen.

Muster 1: Dateisystem als Notizblock

Leite große Tool-Ausgaben in Dateien um, anstatt sie direkt an den Kontext zurückzugeben, da eine einzige Websuche oder Datenbankabfrage Tausende von Tokens in den Nachrichtenverlauf spülen kann, wo sie für die gesamte Konversation bestehen bleiben.

Schreibe die Ausgabe in eine Notizblockdatei, extrahiere eine kompakte Zusammenfassung und gib einen Dateiverweis zurück. Der Agent verwendet dann gezielten Abruf (grep für Muster, Lesen mit Zeilenbereichen), um nur auf das zuzugreifen, was er benötigt.

def handle_tool_output(output: str, threshold: int = 2000) -> str:
    if len(output) < threshold:
        return output

    file_path = f"scratch/{tool_name}_{timestamp}.txt"
    write_file(file_path, output)

    key_summary = extract_summary(output, max_tokens=200)
    return f"[Ausgabe geschrieben nach {file_path}. Zusammenfassung: {key_summary}]"

Verwende grep, um die ausgelagerte Datei zu durchsuchen, und read_file mit Zeilenbereichen, um gezielte Abschnitte abzurufen, da dies die vollständige Ausgabe für spätere Referenz bewahrt, während nur ~100 Tokens im aktiven Kontext bleiben.

Muster 2: Planpersistenz

Schreibe Pläne in das Dateisystem, da langfristige Aufgaben Kohärenz verlieren, wenn Pläne aus der Aufmerksamkeit fallen oder wegsummiert werden. Der Agent liest seinen Plan jederzeit erneut, um das Bewusstsein für das Ziel und den Fortschritt wiederherzustellen.

Speichere Pläne in strukturiertem Format, damit sie sowohl für Menschen lesbar als auch maschinell analysierbar sind:

# scratch/current_plan.yaml
ziel: "Authentifizierungsmodul umgestalten"
status: in_arbeit
schritte:
  - id: 1
    beschreibung: "Aktuelle Auth-Endpunkte prüfen"
    status: abgeschlossen
  - id: 2
    beschreibung: "Neuen Token-Validierungsablauf entwerfen"
    status: in_arbeit
  - id: 3
    beschreibung: "Änderungen implementieren und testen"
    status: ausstehend

Lese den Plan zu Beginn jeder Runde oder nach jeder Kontextaktualisierung erneut, um sich neu zu orientieren, da dies wie "Aufmerksamkeit durch Wiederholung lenken" wirkt.

Muster 3: Unter-Agenten-Kommunikation über Dateisystem

Leite Erkenntnisse von Unter-Agenten über das Dateisystem statt über Nachrichtenübermittlung, da mehrstufige Nachrichtenketten Informationen durch Zusammenfassung auf jeder Stufe verschlechtern ("Stille Post").

Jeder Unter-Agent schreibt direkt in sein eigenes Arbeitsverzeichnis. Der Koordinator liest diese Dateien direkt und bewahrt so die volle Treue:

workspace/
  agents/
    research_agent/
      ergebnisse.md
      quellen.jsonl
    code_agent/
      aenderungen.md
      testergebnisse.txt
  koordinator/
    synthese.md

Erzwinge die Verzeichnisisolierung pro Agent, um Schreibkonflikte zu verhindern und eine klare Eigentümerschaft für jedes Ausgabeartefakt zu gewährleisten.

Muster 4: Dynamisches Laden von Fähigkeiten

Speichere Fähigkeiten als Dateien und füge nur Fähigkeitsnamen mit kurzen Beschreibungen in den statischen Kontext ein, da das Stopfen aller Anweisungen in den System-Prompt Tokens verschwendet und das Modell mit widersprüchlichen Anleitungen verwirren kann.

Verfügbare Fähigkeiten (mit read_file laden, wenn relevant):
- datenbankoptimierung: Abfrageoptimierung und Indexierungsstrategien
- api-design: REST/GraphQL Best Practices
- teststrategien: Unit-, Integrations- und E2E-Testmuster

Lade die vollständige Fähigkeitsdatei (z. B. faehigkeiten/datenbankoptimierung/SKILL.md) nur, wenn die aktuelle Aufgabe dies erfordert. Dies wandelt O(n) statische Token-Kosten in O(1) pro Aufgabe um.

Muster 5: Terminal- und Log-Persistenz

Persistiere Terminalausgaben automatisch in Dateien und verwende grep für selektiven Abruf, da Terminalausgaben von langlaufenden Prozessen schnell akkumulieren und manuelles Kopieren/Einfügen fehleranfällig ist.

terminals/
  1.txt    # Ausgabe Terminal-Sitzung 1
  2.txt    # Ausgabe Terminal-Sitzung 2

Frage mit gezieltem grep ab (grep -A 5 "fehler" terminals/1.txt), anstatt gesamte Terminalverläufe in den Kontext zu laden.

Muster 6: Lernen durch Selbstmodifikation

Lasse Agenten gelernte Präferenzen und Muster in ihre eigenen Anweisungsdateien schreiben, sodass nachfolgende Sitzungen diesen Kontext automatisch laden, anstatt manuelle System-Prompt-Updates zu erfordern.

def remember_preference(key: str, value: str):
    preferences_file = "agent/user_preferences.yaml"
    prefs = load_yaml(preferences_file)
    prefs[key] = value
    write_yaml(preferences_file, prefs)

Schütze dieses Muster mit Validierung, da Selbstmodifikation mit der Zeit ungenaue oder widersprüchliche Anweisungen ansammeln kann. Behandle es als experimentell – überprüfe gespeicherte Präferenzen regelmäßig.

Dateisystem-Suchtechniken

Kombiniere ls/list_dir, glob, grep und read_file mit Zeilenbereichen für die Kontextermittlung, da Modelle speziell auf Dateisystemdurchlauf trainiert sind und diese Kombination oft die semantische Suche für technische Inhalte übertrifft, bei denen strukturelle Muster klar sind.

  • ls / list_dir: Verzeichnisstruktur erkennen
  • glob: Dateien finden, die Mustern entsprechen (z. B. **/*.py)
  • grep: Dateiinhalte durchsuchen, gibt übereinstimmende Zeilen mit Kontext zurück
  • read_file mit Bereichen: Bestimmte Abschnitte lesen, ohne gesamte Dateien zu laden

Verwende Dateisystem-Suche für strukturelle und exakte Übereinstimmungen und semantische Suche für konzeptionelle Abfragen. Kombiniere beide für eine umfassende Erkennung.

Praktische Anleitung

Wann Dateisystem-Kontext verwenden

Wende Dateisystem-Muster an, wenn die Situation diesen Kriterien entspricht, da sie I/O-Overhead hinzufügen, der nur durch Token-Ersparnisse oder Persistenzanforderungen gerechtfertigt ist:

Verwenden, wenn:

  • Tool-Ausgaben ~2000 Tokens überschreiten
  • Aufgaben mehrere Konversationsrunden umfassen
  • Mehrere Agenten gemeinsamen Zustand benötigen
  • Fähigkeiten oder Anweisungen die komfortable System-Prompt-Größe überschreiten
  • Logs oder Terminalausgaben selektive Abfragen erfordern

Vermeiden, wenn:

  • Aufgaben in einzelnen Runden abgeschlossen werden (Overhead nicht gerechtfertigt)
  • Kontext bequem in das Fenster passt (kein Problem zu lösen)
  • Latenz kritisch ist (Datei-I/O fügt messbare Verzögerung hinzu)
  • Modell nicht über Dateisystem-Tool-Fähigkeiten verfügt

Dateiorganisation

Strukturiere Dateien für die Erkennbarkeit durch Agenten, da Agenten durch Auflisten und Lesen von Verzeichnisnamen navigieren:

project/
  scratch/           # Temporäre Arbeitsdateien
    tool_outputs/    # Große Tool-Ergebnisse
    plans/           # Aktive Pläne und Checklisten
  memory/            # Dauerhaft gelernte Informationen
    preferences.yaml # Benutzerpräferenzen
    patterns.md      # Gelernte Muster
  skills/            # Ladbare Fähigkeitsdefinitionen
  agents/            # Arbeitsbereiche von Unter-Agenten

Verwende einheitliche Namenskonventionen und füge Zeitstempel oder IDs in Scratch-Dateien zur Unterscheidung ein.

Speichere für autonome Forschungszyklen rohe abgerufene Beweise unter dem Lauf, das sie verbraucht hat, z. B. researcher/runs/<run-id>/sources/evidence/raw/. Lasse keine rohen Forschungsdumps im Repository-Root zurück; Artefakte auf Root-Ebene werden schwer zu prüfen und leicht ohne Herkunft zu zitieren.

Token-Abrechnung

Messe, wo Tokens vor und nach der Anwendung von Dateisystem-Mustern herkommen, da Optimieren ohne Messen zu verschwendeter Mühe führt:

  • Verfolge das Verhältnis von statischem zu dynamischem Kontext
  • Überwache Tool-Ausgabegrößen vor und nach dem Auslagern
  • Messe, wie oft dynamisch geladener Kontext tatsächlich verwendet wird

Beispiele

Beispiel 1: Tool-Ausgabe-Auslagerung

Eingabe: Websuche gibt 8000 Tokens zurück
Vorher: 8000 Tokens zum Nachrichtenverlauf hinzugefügt
Nachher:
  - Schreiben nach scratch/search_results_001.txt
  - Rückgabe: "[Ergebnisse in scratch/search_results_001.txt. Wichtigster Befund: API-Rate-Limit beträgt 1000 req/min]"
  - Agent durchsucht die Datei mit grep, wenn spezifische Details benötigt werden
Ergebnis: ~100 Tokens im Kontext, 8000 Tokens bei Bedarf zugänglich

Beispiel 2: Dynamisches Laden von Fähigkeiten

Eingabe: Benutzer fragt nach Datenbank-Indizierung
Statischer Kontext: "datenbankoptimierung: Abfrageoptimierung und Indizierung"
Agentenaktion: read_file("skills/datenbankoptimierung/SKILL.md")
Ergebnis: Vollständige Fähigkeit nur geladen, wenn relevant

Beispiel 3: Chat-Verlauf als Dateiverweis

Auslöser: Kontextfenster-Limit erreicht, Zusammenfassung erforderlich
Aktion:
  1. Vollständigen Verlauf nach history/session_001.txt schreiben
  2. Zusammenfassung für neues Kontextfenster generieren
  3. Verweis einfügen: "Vollständiger Verlauf in history/session_001.txt"
Ergebnis: Agent kann die Verlaufsdatei durchsuchen, um in der Zusammenfassung verlorene Details wiederherzustellen

Richtlinien

  1. Schreibe große Ausgaben in Dateien; gib Zusammenfassungen und Verweise an den Kontext zurück
  2. Speichere Pläne und Zustand in strukturierten Dateien zum erneuten Lesen
  3. Verwende Datei-Arbeitsbereiche für Unter-Agenten anstelle von Nachrichtenketten
  4. Lade Fähigkeiten dynamisch, anstatt alles in den System-Prompt zu stopfen
  5. Persistiere Terminal- und Log-Ausgabe als durchsuchbare Dateien
  6. Kombiniere grep/glob mit semantischer Suche für umfassende Erkennung
  7. Organisiere Dateien für die Erkennbarkeit durch Agenten mit klaren Namenskonventionen
  8. Messe Token-Ersparnisse, um die Wirksamkeit von Dateisystem-Mustern zu validieren
  9. Implementiere Bereinigung für Scratch-Dateien, um unbegrenztes Wachstum zu verhindern
  10. Schütze Selbstmodifikationsmuster mit Validierung
  11. Halte rohe Beweise neben dem Lauf, der Bewertung und dem Vorschlag, der sie verwendet hat

Fallstricke

  1. Unbegrenztes Wachstum des Scratch-Verzeichnisses: Agenten erstellen temporäre Dateien ohne Bereinigung, verbrauchen schließlich Speicherplatz und machen Verzeichnisauflistungen unübersichtlich. Implementiere eine Aufbewahrungsrichtlinie (alters- oder anzahlbasiert) und führe die Bereinigung an Sitzungsgrenzen durch.
  2. Race-Bedingungen beim Dateizugriff mehrerer Agenten: Gleichzeitige Schreibvorgänge in dieselbe Datei korrumpieren den Zustand stillschweigend. Erzwinge Verzeichnisisolierung pro Agent oder verwende Append-Only-Dateien mit agentenpräfixierten Einträgen.
  3. Veraltete Dateiverweise nach Verschiebungen/Umbenennungen: Agenten halten Pfade aus früheren Runden, die nach Refactorings oder Dateiumstrukturierungen nicht mehr existieren. Überprüfe immer die Dateiexistenz, bevor ein zwischengespeicherter Pfad gelesen wird; entdecke mit glob neu, wenn die Prüfung fehlschlägt.
  4. Glob-Muster-Fehlpaarungen: Zu breite Muster (z. B. **/*) ziehen irrelevante Dateien in den Kontext, verschwenden Tokens und verwirren das Modell. Beschränke globs auf bestimmte Verzeichnisse und Erweiterungen.
  5. Dateigrößenannahmen: Das Lesen einer Datei ohne Größenprüfung kann 100K+ Tokens in einem einzigen Tool-Aufruf ausgeben. Überprüfe die Dateigröße vor dem Lesen; verwende Zeilenbereichs-Lesen für große Dateien.
  6. Fehlende Dateiexistenzprüfungen: Agenten nehmen an, dass Dateien aus früheren Runden existieren, aber sie könnten gelöscht oder verschoben worden sein. Schütze Lesevorgänge immer mit Existenzprüfungen und behandle Fehler bei fehlenden Dateien elegant.
  7. Formatabweichung bei Notizblöcken: Unstrukturierte Notizblöcke werden nach vielen Schreibvorgängen unparsierbar, da Formatkonventionen durch aufeinanderfolgende Anhänge erodieren. Definiere und erzwinge ein Schema (YAML, JSON oder strukturiertes Markdown) ab dem ersten Schreibvorgang.
  8. Hartcodierte absolute Pfade: Brechen, wenn Repositorys an verschiedenen Orten ausgecheckt oder in Containern ausgeführt werden. Verwende relative Pfade vom Projektstamm oder löse Pfade dynamisch auf.

Integration

Dieses Skill besitzt die dateibasierte Kontextspeicherung.

... [für Übersetzung gekürzt]

Individual skills in this repo

This repo contains 19 individual skills — each has its own dedicated page.

advanced-evaluation

This skill should be used for advanced LLM evaluation: LLM-as-judge systems, direct scoring, pairwise comparison, rubric calibration, evaluator bias mitigation, confidence scoring, and automated quality assessment.

bdi-mental-states

This skill should be used when modeling agent mental states with BDI concepts: beliefs, desires, intentions, RDF-to-belief transformations, rational agency traces, cognitive agents, BDI ontologies, and neuro-symbolic AI integration.

book-sft-pipeline

This skill should be used for book-to-SFT pipelines: ePub extraction, literary segmentation, author-voice dataset construction, style-transfer training, LoRA workflows, and model evaluation for voice replication.

comprehensive-research-agent

Ensure thorough validation, error recovery, and transparent reasoning in research tasks with multiple tool calls

context-compression

This skill should be used when long-running agent sessions need context compression, structured summarization, compaction, token-per-task optimization, or durable handoff summaries that preserve decisions, files, risks, and next actions.

context-degradation

This skill should be used for diagnosing and mitigating context degradation: lost-in-middle failures, context poisoning, context clash, context confusion, attention-pattern issues, and agent performance degradation caused by accumulated or conflicting context.

context-fundamentals

This skill should be used to explain or reason about the foundational concepts of context engineering: what context is, the anatomy of a context window, how attention mechanics work, the U-shaped attention curve, why context quality matters more than quantity, and the mental models needed to interpret every other context-engineering decision. Use this for conceptual explanation, onboarding, and background reading. Route operational work to the specialized skills: debugging attention failures goes to context-degradation, token-efficiency work goes to context-optimization, conversation summarization goes to context-compression, and project-shape decisions go to project-development.

context-optimization

This skill should be used for improving context efficiency: context budgeting, observation masking, prefix or KV-cache strategy, partitioning, token-cost reduction, retrieval scoping, and extending effective context capacity without lowering answer quality.

evaluation

This skill should be used when building agent evaluation systems: deterministic checks, regression suites, multi-dimensional rubrics, quality gates, production monitoring, baseline comparison, and outcome measurement for agent pipelines.

harness-engineering

This skill should be used when designing autonomous agent harnesses: research loops, evaluation scaffolds, locked and editable surfaces, durable logs, novelty gates, pruning, rollback, PR preparation, and human approval boundaries.

hosted-agents

This skill should be used when designing hosted or background agent infrastructure: sandboxed execution, remote coding environments, warm pools, session persistence, multiplayer collaboration, self-spawning agents, or Modal-style sandboxes.

latent-briefing

This skill should be used when the user asks to "share memory between agents", "KV cache compaction for multi-agent", "orchestrator worker context", "latent briefing", "reduce worker tokens", "cross-agent memory without summarization", or discusses Attention Matching compaction, recursive language models with workers, or token explosion in hierarchical agents.

long-horizon-prompting

This skill should be used when writing, enhancing, or evaluating the launch prompt for a long-running autonomous agent or a parallel multi-agent orchestration attacking a hard problem: pseudo-formal task briefs that define terms and an exact success predicate linguistically, enumerate non-counting outcomes, set persistence rules with explicit stop and return conditions and effort floors, manage a diverse portfolio of parallel approaches with an approach registry and blocked-route bookkeeping, and gate the return on adversarial audit. Route agent topology and coordination protocols to multi-agent-patterns, runtime control surfaces and loop governance to harness-engineering, evaluator and quality-gate construction to evaluation, judge design to advanced-evaluation, and compaction or memory mechanics to context-compression and memory-systems.

memory-systems

This skill should be used for persistent semantic memory in agent systems: cross-session knowledge retention, entity tracking, temporal validity, graph or vector retrieval, memory consolidation, and memory benchmark selection. Route file-backed scratchpads to filesystem-context, handoff summaries to context-compression, and token-efficiency tactics to context-optimization.

multi-agent-patterns

This skill should be used when designing multi-agent systems that need context isolation, supervisor or swarm coordination, explicit handoffs, parallel execution, or a decision on whether multiple agents are justified.

project-development

This skill should be used for project-level decisions about LLM-powered systems: whether an LLM is the right primitive for the task at hand, the shape of a multi-stage batch or agent pipeline, token and cost estimation, choosing between single-agent and multi-agent at the project level, structured output design for downstream parsing, and structuring agent-assisted iteration. Use this when the unit of work is a whole project or a multi-stage pipeline. Route individual tool design to tool-design and individual skill-loading or context-budget tactics to context-optimization.

self-improvement-loops

This skill should be used when the harness, scaffold, workflow, or optimizer itself is the optimization target: recursive self-improvement (RSI) loops, meta-harnesses, self-improving harnesses that mine their own failures and propose bounded edits, evolutionary or population-based search over agent scaffolds, acceptance gates for self-modifying systems, and agentic context evolution where the mechanism that produces context is versioned and evolved. Route governance of a single autonomous loop (locked surfaces, durable logs, rollback, novelty gates, approval boundaries) to harness-engineering, measurement and quality-gate design to evaluation, judge design to advanced-evaluation, and remote sandbox infrastructure to hosted-agents.

self-managed-context

This skill should be used when a model gets read-write control over its own live context window instead of a harness-scheduled compaction policy: the context exposed as an editable file the model rewrites with code tools, model-driven eviction and in-place updates, the harness invariants that keep self-editing safe (pinned prefix, edit gate, edit receipts, budget readouts, rollback on overflow), the prefix-cache cost of mid-context edits, and steering or training the model's own context-editing strategy. Route note content and fixed-threshold summarization to context-compression, cache-stable layout under harness control to context-optimization, file offloading to filesystem-context, and loop governance to self-improvement-loops.

tool-design

This skill should be used for the tool-interface layer of an agent system specifically: writing tool descriptions agents can route on, designing tool schemas and response formats, naming conventions, actionable error recovery messages, MCP server design, tool-set consolidation, and deciding when to add or remove an individual tool. Use this when the unit of work is a single tool or a set of tools. Route project-shape, pipeline architecture, and task-model-fit decisions to project-development; route deciding whether to introduce sub-agents to multi-agent-patterns.

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