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Kontextkomprimierung

Diese Fähigkeit sollte eingesetzt werden, wenn bei langlebigen Agentensitzungen eine Kontextkomprimierung, strukturierte Zusammenfassung, Verdichtung, Token-pro-Aufgaben-Optimierung oder dauerhafte Übergabezusammenfassungen erforderlich sind, die Entscheidungen, Dateien, Risiken und nächste Aktionen bewahren.

Was ist Kontextkomprimierung?

Diese Fähigkeit, genannt "Kontextkomprimierung", adressiert das Problem übermäßig langer Konversationsverläufe in KI-Agenten-Sitzungen, die Millionen von Token umfassen können. Anstatt blind auf aggressive Komprimierung zu setzen, die kritische Informationen verlieren kann, bietet sie drei verschiedene, produktionsreife Ansätze: Ankerbasierte Iterative Zusammenfassung, Opaque Compression und Regenerative Full Summary. Jeder Ansatz ist für unterschiedliche Sitzungsprofile optimiert, wie z. B. langlaufende Debugging-Sitzungen, bei denen die Nachverfolgung von Dateiänderungen entscheidend ist, oder kurze Sitzungen, bei denen maximale Token-Einsparungen Priorität haben. Die Fähigkeit betont die Optimierung auf "Tokens pro Aufgabe" anstatt auf "Tokens pro Anfrage", da eine zu aggressive Komprimierung zu häufigen erneuten Abrufen und damit zu einem höheren Gesamt-Token-Verbrauch führen kann. Sie bietet detaillierte Anleitungen zur Strukturierung von Zusammenfassungen mit obligatorischen Abschnitten, zur Auswahl des richtigen Komprimierungsauslösers und zur Bewertung der Qualität mittels sondenbasierter Tests, um sicherzustellen, dass wichtige Informationen wie Dateipfade, Fehlermeldungen und Entscheidungsbegründungen erhalten bleiben. Die Fähigkeit ist plattformunabhängig und für jede Umgebung geeignet, in der KI-Agenten mit begrenzten Kontextfenstern arbeiten, z. B. Claude Code, Cursor oder Codex.

Funktioniert mit~Claude Code~Codex CLI~Cursor
npx skills add https://github.com/muratcankoylan/Agent-Skills-for-Context-Engineering/tree/main/skills/context-compression

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Dokumentation

Strategien zur Kontextkomprimierung

Wenn Agentensitzungen Millionen von Token an Konversationsverlauf generieren, wird eine Komprimierung zwingend erforderlich. Der naive Ansatz ist eine aggressive Komprimierung, um die Token pro Anfrage zu minimieren. Das korrekte Optimierungsziel sind jedoch Token pro Aufgabe: die Gesamtzahl der Token, die zum Abschließen einer Aufgabe verbraucht werden, einschließlich der Kosten für erneutes Abrufen, wenn durch die Komprimierung kritische Informationen verloren gehen.

Wann diese Fähigkeit zu aktivieren ist

Aktiviere diese Fähigkeit, wenn:

  • Agentensitzungen die Grenzen des Kontextfensters überschreiten
  • Codebasen die Kontextfenster überschreiten (Systeme mit 5M+ Token)
  • Strategien zur Zusammenfassung von Gesprächen entworfen werden
  • Fälle debuggt werden, in denen Agenten "vergessen", welche Dateien sie geändert haben
  • Evaluationsframeworks für die Komprimierungsqualität erstellt werden
  • Dauerhafte Übergabezusammenfassungen erstellt werden, die Entscheidungen, Dateien, Risiken und nächste Aktionen bewahren

Aktiviere diese Fähigkeit nicht für verwandte Arbeiten, die von anderen Fähigkeiten abgedeckt werden:

  • Allgemeine Token-Effizienz-Taktiken wie Maskierung, Prefix-Caching oder Partitionierung: context-optimization.
  • Diagnose, warum ein langer Kontext fehlschlägt, bevor eine Abhilfe gewählt wird: context-degradation.
  • Schreiben von Rohausgaben, Logs oder Plänen in Dateien, ohne sie zusammenzufassen: filesystem-context.
  • Entwerfen von langfristigem semantischen Gedächtnis über Sitzungen hinweg: memory-systems.
  • Das Modell entscheidet, wann und wo es seinen eigenen Kontext umschreibt: self-managed-context. Diese Fähigkeit legt dennoch fest, was der Ersatztext bewahren muss.

Kernkonzepte

Die Kontextkomprimierung tauscht Tokeneinsparungen gegen Informationsverlust. Wähle basierend auf den Sitzungseigenschaften aus drei produktionsreifen Ansätzen:

  1. Ankerbasierte Iterative Zusammenfassung: Implementiere dies für langlebige Sitzungen, bei denen die Dateiverfolgung wichtig ist. Pflege strukturierte, dauerhafte Zusammenfassungen mit expliziten Abschnitten für Sitzungsabsicht, Dateiänderungen, Entscheidungen und nächste Schritte. Wenn die Komprimierung ausgelöst wird, fasse nur den neu abgeschnittenen Bereich zusammen und füge ihn in die bestehende Zusammenfassung ein, anstatt sie von Grund auf neu zu generieren. Dies verhindert eine Drift, die sich ansammelt, wenn Zusammenfassungen vollständig neu generiert werden – jede Regeneration riskiert, Details zu verlieren, die das Modell als niedrigpriorisiert betrachtet, die die Aufgabe jedoch benötigt. Die Struktur erzwingt die Erhaltung, da dedizierte Abschnitte als Checklisten fungieren, die der Zusammenfasser ausfüllen muss, und so stillen Informationsverlust abfangen.

  2. Opaque Compression: Hebe dies für kurze Sitzungen auf, bei denen die Kosten für erneutes Abrufen niedrig sind und maximale Tokeneinsparungen erforderlich sind. Es erzeugt komprimierte Darstellungen, die auf Rekonstruktionstreue optimiert sind, und erreicht Kompressionsraten von 99%+, opfert aber die Interpretierbarkeit vollständig. Der Kompromiss ist wichtig: Es gibt keine Möglichkeit zu überprüfen, was erhalten wurde, ohne eine sondenbasierte Evaluation durchzuführen. Verwende dies daher niemals, wenn Debugging oder Artefaktverfolgung kritisch ist.

  3. Regenerative Full Summary: Verwende dies, wenn die Lesbarkeit der Zusammenfassung entscheidend ist und Sitzungen klare Phasengrenzen aufweisen. Es generiert bei jedem Komprimierungsauslöser detaillierte, strukturierte Zusammenfassungen. Die Schwäche ist der kumulative Detailverlust über mehrere Zyklen hinweg – jede vollständige Regeneration ist ein neuer Durchlauf, der Details aus früheren Zusammenfassungen möglicherweise herabstuft.

Detaillierte Themen

Optimiere auf Token pro Aufgabe, nicht auf Token pro Anfrage

Messe die gesamten Token, die vom Start bis zum Abschluss einer Aufgabe verbraucht werden, nicht die Token pro einzelner Anfrage. Wenn die Komprimierung Dateipfade, Fehlermeldungen oder Entscheidungsbegründungen fallen lässt, muss der Agent erneut erkunden, Dateien erneut lesen und Schlussfolgerungen erneut ableiten – und verschwendet dabei weit mehr Token, als die Komprimierung eingespart hat. Eine Strategie, die 0,5% mehr Token pro Anfrage spart, aber 20% mehr erneutes Abrufen verursacht, kostet insgesamt mehr. Verfolge die Häufigkeit des erneuten Abrufens als primäres Qualitätssignal: Wenn der Agent wiederholt darum bittet, bereits verarbeitete Dateien erneut zu lesen, ist die Komprimierung zu aggressiv.

Löse zuerst das Problem der Artefaktspur

Die Integrität der Artefaktspur ist oft die schwächste Dimension bei Komprimierungsevaluationen (claim-context-compression-factory-benchmark). Gehe dies proaktiv an, da die allgemeine Zusammenfassung sie nicht zuverlässig aufrechterhalten kann.

Erhalte diese Kategorien in jedem Komprimierungszyklus explizit:

  • Welche Dateien erstellt wurden (vollständige Pfade)
  • Welche Dateien geändert wurden und was sich geändert hat (inklusive Funktionsnamen, nicht nur Dateinamen)
  • Welche Dateien gelesen, aber nicht geändert wurden
  • Spezifische Bezeichner: Funktionsnamen, Variablennamen, Fehlermeldungen, Fehlercodes

Implementiere einen separaten Artefaktindex oder eine explizite Dateizustandsverfolgung im Agentengerüst, anstatt dich darauf zu verlassen, dass der Zusammenfasser diese Details erfasst. Selbst strukturierte Zusammenfassungen mit dedizierten Dateiabschnitten haben bei langen Sitzungen Schwierigkeiten mit der Vollständigkeit.

Strukturiere Zusammenfassungen mit obligatorischen Abschnitten

Erstelle strukturierte Zusammenfassungen mit expliziten Abschnitten, die stillen Informationsverlust verhindern. Jeder Abschnitt fungiert als Checkliste, die der Zusammenfasser ausfüllen muss, wodurch Auslassungen sichtbar werden und nicht stillschweigend erfolgen.

## Sitzungsabsicht
[Was der Benutzer erreichen möchte]

## Geänderte Dateien
- auth.controller.ts: JWT-Token-Generierung korrigiert
- config/redis.ts: Connection-Pooling aktualisiert
- tests/auth.test.ts: Mock-Setup für neue Konfiguration hinzugefügt

## Getroffene Entscheidungen
- Verwendung von Redis-Verbindungspools anstelle von verbindungsbasierten Anfragen
- Wiederholungslogik mit exponentiellem Backoff bei vorübergehenden Ausfällen

## Aktueller Stand
- 14 Tests bestanden, 2 fehlgeschlagen
- Verbleibend: Mock-Setup für Session-Service-Tests

## Nächste Schritte
1. Verbleibende Testfehler beheben
2. Vollständige Testsuite ausführen
3. Dokumentation aktualisieren

Passe die Abschnitte an die Domäne des Agenten an. Ein Debugging-Agent benötigt "Grundursache" und "Fehlermeldungen"; ein Migrationsagent benötigt "Quellschema" und "Zielschema". Die Struktur ist wichtiger als die spezifischen Abschnitte – jedes explizite Schema übertrifft eine freie Zusammenfassung.

Wähle Komprimierungsauslöser strategisch

Wann die Komprimierung ausgelöst wird, ist genauso wichtig wie die Art der Komprimierung. Wähle eine Auslöserstrategie basierend auf der Vorhersagbarkeit der Sitzung:

StrategieAuslösepunktKompromiss
Feste Schwelle70-80% KontextauslastungEinfach, kann aber zu früh komprimieren
Gleitendes FensterLetzte N Runden + Zusammenfassung behaltenVorhersagbare Kontextgröße
BedeutungsbasiertWeniger relevante Abschnitte zuerst komprimierenKomplex, bewahrt aber Signal
AufgabenbegrenzungBei logischen Aufgabenabschlüssen komprimierenSaubere Zusammenfassungen, aber unvorhersehbare Zeitpunkte

Standardmäßig sollte für Codierungsagenten das gleitende Fenster mit strukturierten Zusammenfassungen verwendet werden – es bietet die beste Balance zwischen Vorhersagbarkeit und Qualität. Verwende aufgabenbegrenzte Auslöser, wenn Sitzungen klare Phasenübergänge haben (z. B. Recherche, dann Implementierung, dann Tests).

Bewerte Komprimierung mit Sonden, nicht mit Metriken

Traditionelle Metriken wie ROUGE oder Embedding-Ähnlichkeit erfassen die funktionale Komprimierungsqualität nicht. Eine Zusammenfassung kann bei lexikalischer Überlappung gut abschneiden, aber den einen Dateipfad vermissen lassen, den der Agent zur Fortsetzung benötigt.

Verwende eine sondenbasierte Evaluation: Stelle nach der Komprimierung Fragen, die testen, ob kritische Informationen überlebt haben. Wenn der Agent richtig antwortet, hat die Komprimierung die richtigen Informationen bewahrt. Wenn nicht, rät er oder halluziniert.

SondentypWas wird getestetBeispielfrage
ErinnerungFaktische Bewahrung"Was war die ursprüngliche Fehlermeldung?"
ArtefaktDateiverfolgung"Welche Dateien haben wir geändert?"
FortsetzungAufgabenplanung"Was sollen wir als nächstes tun?"
EntscheidungArgumentationskette"Was haben wir bezüglich des Redis-Problems entschieden?"

Bewerte Komprimierung in sechs Dimensionen

Bewerte die Komprimierungsqualität für Codierungsagenten in diesen Dimensionen. Genauigkeit und die Erhaltung der Artefaktspur trennen Methoden tendenziell deutlicher als lexikalische Ähnlichkeit (claim-context-compression-factory-benchmark), daher benötigt die Komprimierung eine spezielle Handhabung, die über die allgemeine Zusammenfassung hinausgeht.

  1. Genauigkeit: Sind technische Details korrekt – Dateipfade, Funktionsnamen, Fehlercodes?
  2. Kontextbewusstsein: Spiegelt die Antwort den aktuellen Gesprächszustand wider?
  3. Artefaktspur: Weiß der Agent, welche Dateien gelesen oder geändert wurden?
  4. Vollständigkeit: Behandelt die Antwort alle Teile der Frage?
  5. Kontinuität: Kann die Arbeit ohne erneutes Abrufen von Informationen fortgesetzt werden?
  6. Anweisungsbefolgung: Respektiert die Antwort die genannten Einschränkungen?

Praktische Anleitung

Wende den Drei-Phasen-Komprimierungsworkflow für große Codebasen an

Komprimiere für Codebasen oder Agentensysteme, die die Kontextfenster überschreiten, in drei aufeinanderfolgenden Phasen. Jede Phase verengt den Kontext, sodass die nächste Phase innerhalb des Budgets arbeiten kann.

  1. Recherchephase: Erkunde Architekturdiagramme, Dokumentation und wichtige Schnittstellen. Komprimiere die Erkundung in eine strukturierte Analyse von Komponenten, Abhängigkeiten und Grenzen. Ausgabe: ein einzelnes Recherchedokument, das die rohe Erkundung ersetzt.

  2. Planungsphase: Konvertiere das Recherchedokument in eine Implementierungsspezifikation mit Funktionssignaturen, Typdefinitionen und Datenfluss. Eine Codebasis mit 5 Millionen Token komprimiert sich in dieser Phase auf etwa 2.000 Wörter Spezifikation.

  3. Implementierungsphase: Führe die Spezifikation aus. Der Kontext bleibt auf die Spezifikation plus aktive Arbeitsdateien fokussiert, nicht auf die rohe Codebasis-Erkundung. Diese Phase benötigt selten weitere Komprimierung, da die Spezifikation bereits kompakt ist.

Verwende Beispielartefakte als Komprimierungsseeds

Wenn ein manuelles Migrationsbeispiel oder ein Referenz-PR bereitgestellt wird, verwende es als Vorlage, um das Zielmuster zu verstehen, anstatt die Codebasis von Grund auf zu erkunden. Das Beispiel offenbart Einschränkungen, die eine statische Analyse nicht aufdecken kann: welche Invarianten gelten müssen, welche Dienste bei Änderungen brechen und wie eine saubere Implementierung aussieht.

Dies ist am wichtigsten, wenn der Agent nicht zwischen wesentlicher Komplexität (Geschäftsanforderungen) und zufälliger Komplexität (Legacy-Workarounds) unterscheiden kann. Das Beispielartefakt kodiert diese Unterscheidung implizit und spart Token, die sonst für Trial-and-Error-Erkundung aufgewendet würden.

Implementiere die ankerbasierte iterative Zusammenfassung Schritt für Schritt

  1. Definiere explizite Zusammenfassungsabschnitte, die zur Domäne des Agenten passen (Debugging, Migration, Feature-Entwicklung)
  2. Fasse beim ersten Komprimierungsauslöser den abgeschnittenen Verlauf in diesen Abschnitten zusammen
  3. Fasse bei nachfolgenden Komprimierungen nur den neu abgeschnittenen Inhalt zusammen – fasse die bestehende Zusammenfassung nicht erneut zusammen
  4. Füge neue Informationen in bestehende Abschnitte ein, anstatt sie neu zu generieren, und dedupliziere nach Dateipfad und Entscheidungsidentität
  5. Markiere, welche Informationen aus welchem Komprimierungszyklus stammen – dies ermöglicht das Debuggen, wenn Zusammenfassungen abweichen

Wähle den richtigen Ansatz für das Sitzungsprofil

Verwende die ankerbasierte iterative Zusammenfassung, wenn:

  • Sitzungen langlebig sind (100+ Nachrichten)
  • Dateiverfolgung wichtig ist (Codierung, Debugging)
  • Eine Überprüfung der bewahrten Informationen erforderlich ist

Verwende Opaque Compression, wenn:

  • Maximale Tokeneinsparungen erforderlich sind
  • Sitzungen relativ kurz sind
  • Die Kosten für erneutes Abrufen niedrig sind (z. B. kein Dateisystemzugriff erforderlich)

Verwende regenerative Zusammenfassungen, wenn:

  • Die Interpretierbarkeit der Zusammenfassung für die menschliche Überprüfung entscheidend ist
  • Sitzungen klare Phasengrenzen haben
  • Eine vollständige Kontextüberprüfung bei jedem Komprimierungsauslöser akzeptabel ist

Kalibriere Komprimierungsverhältnisse nach Methode

MethodeKomprimierungsrateQualitätsbewertungKompromiss
Ankerbasierte Iterative98,6%3,70Beste Qualität, etwas weniger Komprimierung
Regenerative98,7%3,44Gute Qualität, moderate Komprimierung
Opaque99,3%3,35Beste Komprimierung, Qualitätsverlust

Verwende diese als quellspezifische Benchmark-Werte, nicht als universelle Konstanten (claim-context-compression-factory-benchmark). Für jede Aufgabe, bei der Kosten für erneutes Abrufen anfallen, begünstigt dieser Kompromiss im Allgemeinen strukturierte Ansätze.

Beispiele

Beispiel 1: Debugging Sitzungskomprimierung

Ursprünglicher Kontext (89.000 Token, 178 Nachrichten):

  • 401-Fehler am Endpunkt /api/auth/login
  • Rückverfolgung durch Auth-Controller, Middleware, Session-Store
  • Veraltete Redis-Verbindung gefunden
  • Connection-Pooling korrigiert, Wiederholungslogik hinzugefügt
  • 14 Tests bestanden, 2 fehlgeschlagen

Strukturierte Zusammenfassung nach Komprimierung:

## Sitzungsabsicht
Debuggen des 401 Unauthorized-Fehlers am Endpunkt /api/auth/login trotz gültiger Anmeldeinformationen.

## Grundursache
Veraltete Redis-Verbindung im Session-Store. JWT wurde korrekt generiert, aber die Sitzung konnte nicht gespeichert werden.

## Geänderte Dateien
- auth.controller.ts: Keine Änderungen (nur gelesen)
- middleware/cors.ts: Keine Änderungen (untersucht)
- config/redis.ts: Connection-Pooling-Konfiguration korrigiert
- services/session.service.ts: Wiederholungslogik für vorübergehende Ausfälle hinzugefügt
- tests/auth.test.ts: Mock-Setup aktualisiert

## Teststatus
14 bestanden, 2 fehlgeschlagen (Probleme mit Mock-Setup)

## Nächste Schritte
1. Verbleibende Testfehler beheben (Session-Service mocken)
2. Vollständige Testsuite ausführen
3. Auf Staging bereitstellen

Beispiel 2: Sondenantwortqualität

Nach der Komprimierung die Frage stellen: "Was war der ursprüngliche Fehler?"

Gute Antwort (strukturierte Zusammenfassung):

"Der ursprüngliche Fehler war eine 401 Unauthorized-Antwort vom Endpunkt /api/auth/login. Benutzer erhielten diesen Fehler mit gültigen Anmeldeinformationen. Die Grundursache war eine veraltete Redis-Verbindung im Session-Store."

Schlechte Antwort (aggressive Komprimierung):

"Wir haben ein Authentifizierungsproblem debuggt. Der Login ist fehlgeschlagen. Wir haben einige Konfigurationsprobleme behoben."

Die strukturierte Antwort bewahrt Endpunkt, Fehlercode und Grundursache. Die aggressive Antwort verliert alle technischen Details.

Richtlinien

  1. Optimiere auf Token pro Aufgabe, nicht auf Token pro Anfrage
  2. Verwende strukturierte Zusammenfassungen mit expliziten Abschnitten für die Dateiverfolgung
  3. Löse die Komprimierung bei 70-80% Kontextauslastung aus
  4. Implementiere inkrementelles Zusammenführen anstelle einer vollständigen Neugenerierung
  5. Teste die Komprimierungsqualität mit sondenbasierter Evaluation
  6. Verfolge die Artefaktspur separat, wenn die Dateiverfolgung kritisch ist
  7. Akzeptiere etwas niedrigere Komprimierungsverhältnisse für eine bessere Qualitätserhaltung
  8. Überwache die Häufigkeit des erneuten Abrufens als Signal für die Komprimierungsqualität

Fallstricke

  1. Komprimiere niemals Tool-Definitionen oder Schemata: Das Komprimieren von Funktionsaufrufschemata, API-Spezifikationen oder Tool-Definitionen zerstört die Agentenfunktionalität vollständig. Der Agent kann keine Werkzeuge mehr aufrufen, keine strukturierten Antworten parsen und keine API-Aufrufe ausführen. Behandle diese als unveränderlichen Kontext, der niemals komprimiert werden darf, unabhängig von der Kontextgröße.

  2. Verliere keine Entscheidungsbegründungen: Wenn die Komprimierung die Begründung hinter einer Entscheidung verwirft, riskiert der Agent, sie in nachfolgenden Iterationen rückgängig zu machen. Bewahre die Entscheidungsbegründung als Teil jedes Entscheidungsprotokolls auf.

  3. Ignoriere keine Domänengrenzen: Ein für die Zusammenfassung von Chat-Gesprächen optimiertes Modell schneidet bei der Zusammenfassung von Codierungs-Debugging-Sitzungen schlecht ab. Verwende domänenspezifische Zusammenfassungsstrategien oder stimme das Zusammenfassungsmodell auf Codierungsaufgaben ab.

  4. Überspringe keine Tests: Nach der erstmaligen Komprimierung wirst du eine geringere Fehlerwahrscheinlichkeit feststellen, aber isoliert betrachtet sind die Raten für bestimmte Aufgabentypen (Dateiverfolgung) immer noch hoch genug, um evaluiert zu werden. Teste jede Komprimierungsmethode mit domänenspezifischen Sonden, bevor du sie in der Produktion einsetzt.

  5. Optiere nicht auf Rohmetriken: ROUGE-Scores und Embedding-Ähnlichkeit können eine Zusammenfassung als hochwertig einstufen, während sie kritische Codierungsdetails vermissen lässt. Verwende sondenbasierte Metriken, die auf die Artefaktverfolgung und die Entscheidungserhaltung zugeschnitten sind, nicht allgemeine Textähnlichkeitsmetriken.

Individual skills in this repo

This repo contains 19 individual skills — each has its own dedicated page.

advanced-evaluation

This skill should be used for advanced LLM evaluation: LLM-as-judge systems, direct scoring, pairwise comparison, rubric calibration, evaluator bias mitigation, confidence scoring, and automated quality assessment.

bdi-mental-states

This skill should be used when modeling agent mental states with BDI concepts: beliefs, desires, intentions, RDF-to-belief transformations, rational agency traces, cognitive agents, BDI ontologies, and neuro-symbolic AI integration.

book-sft-pipeline

This skill should be used for book-to-SFT pipelines: ePub extraction, literary segmentation, author-voice dataset construction, style-transfer training, LoRA workflows, and model evaluation for voice replication.

comprehensive-research-agent

Ensure thorough validation, error recovery, and transparent reasoning in research tasks with multiple tool calls

context-degradation

This skill should be used for diagnosing and mitigating context degradation: lost-in-middle failures, context poisoning, context clash, context confusion, attention-pattern issues, and agent performance degradation caused by accumulated or conflicting context.

context-fundamentals

This skill should be used to explain or reason about the foundational concepts of context engineering: what context is, the anatomy of a context window, how attention mechanics work, the U-shaped attention curve, why context quality matters more than quantity, and the mental models needed to interpret every other context-engineering decision. Use this for conceptual explanation, onboarding, and background reading. Route operational work to the specialized skills: debugging attention failures goes to context-degradation, token-efficiency work goes to context-optimization, conversation summarization goes to context-compression, and project-shape decisions go to project-development.

context-optimization

This skill should be used for improving context efficiency: context budgeting, observation masking, prefix or KV-cache strategy, partitioning, token-cost reduction, retrieval scoping, and extending effective context capacity without lowering answer quality.

evaluation

This skill should be used when building agent evaluation systems: deterministic checks, regression suites, multi-dimensional rubrics, quality gates, production monitoring, baseline comparison, and outcome measurement for agent pipelines.

filesystem-context

This skill should be used when agent work needs file-backed context: durable scratchpads, tool-output offloading, just-in-time discovery, cross-agent handoff files, filesystem memory, or cleanup policies for context stored outside the prompt.

harness-engineering

This skill should be used when designing autonomous agent harnesses: research loops, evaluation scaffolds, locked and editable surfaces, durable logs, novelty gates, pruning, rollback, PR preparation, and human approval boundaries.

hosted-agents

This skill should be used when designing hosted or background agent infrastructure: sandboxed execution, remote coding environments, warm pools, session persistence, multiplayer collaboration, self-spawning agents, or Modal-style sandboxes.

latent-briefing

This skill should be used when the user asks to "share memory between agents", "KV cache compaction for multi-agent", "orchestrator worker context", "latent briefing", "reduce worker tokens", "cross-agent memory without summarization", or discusses Attention Matching compaction, recursive language models with workers, or token explosion in hierarchical agents.

long-horizon-prompting

This skill should be used when writing, enhancing, or evaluating the launch prompt for a long-running autonomous agent or a parallel multi-agent orchestration attacking a hard problem: pseudo-formal task briefs that define terms and an exact success predicate linguistically, enumerate non-counting outcomes, set persistence rules with explicit stop and return conditions and effort floors, manage a diverse portfolio of parallel approaches with an approach registry and blocked-route bookkeeping, and gate the return on adversarial audit. Route agent topology and coordination protocols to multi-agent-patterns, runtime control surfaces and loop governance to harness-engineering, evaluator and quality-gate construction to evaluation, judge design to advanced-evaluation, and compaction or memory mechanics to context-compression and memory-systems.

memory-systems

This skill should be used for persistent semantic memory in agent systems: cross-session knowledge retention, entity tracking, temporal validity, graph or vector retrieval, memory consolidation, and memory benchmark selection. Route file-backed scratchpads to filesystem-context, handoff summaries to context-compression, and token-efficiency tactics to context-optimization.

multi-agent-patterns

This skill should be used when designing multi-agent systems that need context isolation, supervisor or swarm coordination, explicit handoffs, parallel execution, or a decision on whether multiple agents are justified.

project-development

This skill should be used for project-level decisions about LLM-powered systems: whether an LLM is the right primitive for the task at hand, the shape of a multi-stage batch or agent pipeline, token and cost estimation, choosing between single-agent and multi-agent at the project level, structured output design for downstream parsing, and structuring agent-assisted iteration. Use this when the unit of work is a whole project or a multi-stage pipeline. Route individual tool design to tool-design and individual skill-loading or context-budget tactics to context-optimization.

self-improvement-loops

This skill should be used when the harness, scaffold, workflow, or optimizer itself is the optimization target: recursive self-improvement (RSI) loops, meta-harnesses, self-improving harnesses that mine their own failures and propose bounded edits, evolutionary or population-based search over agent scaffolds, acceptance gates for self-modifying systems, and agentic context evolution where the mechanism that produces context is versioned and evolved. Route governance of a single autonomous loop (locked surfaces, durable logs, rollback, novelty gates, approval boundaries) to harness-engineering, measurement and quality-gate design to evaluation, judge design to advanced-evaluation, and remote sandbox infrastructure to hosted-agents.

self-managed-context

This skill should be used when a model gets read-write control over its own live context window instead of a harness-scheduled compaction policy: the context exposed as an editable file the model rewrites with code tools, model-driven eviction and in-place updates, the harness invariants that keep self-editing safe (pinned prefix, edit gate, edit receipts, budget readouts, rollback on overflow), the prefix-cache cost of mid-context edits, and steering or training the model's own context-editing strategy. Route note content and fixed-threshold summarization to context-compression, cache-stable layout under harness control to context-optimization, file offloading to filesystem-context, and loop governance to self-improvement-loops.

tool-design

This skill should be used for the tool-interface layer of an agent system specifically: writing tool descriptions agents can route on, designing tool schemas and response formats, naming conventions, actionable error recovery messages, MCP server design, tool-set consolidation, and deciding when to add or remove an individual tool. Use this when the unit of work is a single tool or a set of tools. Route project-shape, pipeline architecture, and task-model-fit decisions to project-development; route deciding whether to introduce sub-agents to multi-agent-patterns.

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