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advanced-evaluation

Diese Fähigkeit sollte für fortgeschrittene LLM-Evaluierung verwendet werden: LLM-als-Richter-Systeme, direkte Bewertung, paarweiser Vergleich, Rubrik-Kalibrierung, Verzerrungsminderung von Bewertern, Konfidenz-Bewertung und automatisierte Qualitätsbewertung.

Was ist advanced-evaluation?

Die Fähigkeit 'Advanced Evaluation' ist für Entwickler und Ingenieure konzipiert, die zuverlässige Systeme zur Bewertung von LLM-Ausgaben mit LLMs als Richtern erstellen möchten. Sie synthetisiert Erkenntnisse aus Forschung, Industrie und Praxis in umsetzbare Muster. Die Fähigkeit unterstützt sowohl direkte Bewertung (Scoring auf einer definierten Skala) als auch paarweisen Vergleich (Vergleich zweier Antworten). Ein Schwerpunkt liegt auf der Minderung systematischer Verzerrungen wie Positions-, Längen- und Selbstverstärkungsbias. Zudem werden Methoden zur Konfidenz-Kalibrierung und Rubrik-Generierung vermittelt, um die Evaluation konsistenter und nachvollziehbarer zu machen.

Funktioniert mit~Claude Code~Codex CLI~Cursor
npx skills add https://github.com/muratcankoylan/Agent-Skills-for-Context-Engineering/tree/main/skills/advanced-evaluation

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Dokumentation

Fortgeschrittene Evaluation

Diese Fähigkeit behandelt produktionsreife Techniken zur Bewertung von LLM-Ausgaben unter Verwendung von LLMs als Richtern. Sie synthetisiert Forschungsergebnisse aus wissenschaftlichen Arbeiten, Industriepraktiken und praktischen Implementierungserfahrungen in handlungsorientierte Muster für den Aufbau zuverlässiger Evaluationssysteme.

Wichtige Erkenntnis: LLM-als-Richter ist keine einzelne Technik, sondern eine Familie von Ansätzen, die jeweils für unterschiedliche Evaluationskontexte geeignet sind. Die richtige Wahl des Ansatzes und die Minderung bekannter Verzerrungen ist die Kernkompetenz, die diese Fähigkeit entwickelt.

Wann zu aktivieren

Aktivieren Sie diese Fähigkeit, wenn:

  • Sie LLM-als-Richter-Systeme für LLM-Ausgaben erstellen
  • Sie mehrere Modellantworten vergleichen, um die beste auszuwählen
  • Sie konsistente Qualitätsstandards über Evaluierungsteams hinweg etablieren
  • Sie Evaluierungssysteme debuggen, die inkonsistente Ergebnisse zeigen
  • Sie A/B-Tests für Prompt- oder Modelländerungen entwerfen
  • Sie Rubriken speziell für LLM- oder Mensch/LLM-Hybrid-Richter erstellen
  • Sie die Korrelation zwischen automatisierten und menschlichen Bewertungen analysieren

Aktivieren Sie diese Fähigkeit nicht für angrenzende Arbeiten, die von anderen Fähigkeiten abgedeckt werden:

  • Allgemeine deterministische Prüfungen, Regression-Suites, Produktions-Qualitäts-Gates oder Ergebnis-Metriken: evaluation.
  • Autonome Loop-Governance, gesperrte Rubriken, Rollback oder PR-Approval-Grenzen: harness-engineering.
  • Tool-API-Verträge für Evaluierungstools: tool-design.

Kernkonzepte

Die Evaluations-Taxonomie

Wählen Sie zwischen zwei primären Ansätzen basierend darauf, ob eine Ground Truth existiert:

Direkte Bewertung — Verwenden Sie diese, wenn objektive Kriterien existieren (faktische Genauigkeit, Befolgung von Anweisungen, Toxizität). Ein einzelnes LLM bewertet eine Antwort auf einer definierten Skala. Erreicht mittlere bis hohe Zuverlässigkeit für gut definierte Kriterien. Achten Sie auf Score-Kalibrierungsdrift und inkonsistente Skaleninterpretation.

Paarweiser Vergleich — Verwenden Sie diese für subjektive Präferenzen (Ton, Stil, Überzeugungskraft). Ein LLM vergleicht zwei Antworten und wählt die bessere aus. Paarweise Methoden korrelieren oft besser mit menschlichen Präferenzen als offene direkte Bewertung für subjektive Aufgaben (claim-advanced-evaluation-position-swap). Achten Sie auf Positions-Bias und Längen-Bias.

Die Verzerrungslandschaft

Mindern Sie diese systematischen Verzerrungen in jedem Evaluationssystem:

Positions-Bias: Antworten an erster Position werden bevorzugt behandelt. Mindern Sie dies, indem Sie zweimal mit vertauschten Positionen bewerten und dann Mehrheitsentscheidung oder Konsistenzprüfung anwenden.

Längen-Bias: Längere Antworten erhalten unabhängig von der Qualität höhere Bewertungen. Mindern Sie dies, indem Sie explizit dazu auffordern, die Länge zu ignorieren, und längen-normalisierte Bewertung anwenden.

Selbstverstärkungs-Bias: Modelle bewerten ihre eigenen Ausgaben höher. Mindern Sie dies, indem Sie unterschiedliche Modelle für Generierung und Bewertung verwenden.

Weitschweifigkeits-Bias: Übermäßige Details erhalten höhere Bewertungen, selbst wenn sie unnötig sind. Mindern Sie dies mit kriterienspezifischen Rubriken, die irrelevante Details bestrafen.

Autoritäts-Bias: Ein selbstbewusster Ton erhält höhere Bewertungen unabhängig von der Genauigkeit. Mindern Sie dies, indem Sie einen Nachweis durch Zitate verlangen und eine Faktenprüfungsschicht hinzufügen.

Metrik-Auswahlrahmen

Ordnen Sie Metriken der Struktur der Evaluationsaufgabe zu:

AufgabentypPrimäre MetrikenSekundäre Metriken
Binäre Klassifikation (bestanden/nicht bestanden)Recall, Precision, F1Cohens Kappa
Ordinalskala (1-5 Bewertung)Spearmans Rho, Kendalls TauCohens Kappa (gewichtet)
Paarweise PräferenzÜbereinstimmungsrate, PositionskonsistenzKonfidenz-Kalibrierung
Multi-LabelMacro-F1, Micro-F1Precision/Recall pro Label

Priorisieren Sie systematische Abweichungsmuster gegenüber absoluten Übereinstimmungsraten, da ein Richter, der bei bestimmten Kriterien konsequent von Menschen abweicht, problematischer ist als einer mit zufälligem Rauschen.

Evaluationsansätze

Implementierung der direkten Bewertung

Erstellen Sie eine direkte Bewertung mit drei Komponenten: klare Kriterien, eine kalibrierte Skala und ein strukturiertes Ausgabeformat.

Muster für die Kriteriendefinition:

Kriterium: [Name]
Beschreibung: [Was dieses Kriterium misst]
Gewichtung: [Relative Bedeutung, 0-1]

Skalenkalibrierung — Wählen Sie die Skalengranularität basierend auf dem Rubrik-Detailgrad:

  • 1-3: Binär mit neutraler Option, geringste kognitive Belastung
  • 1-5: Standard-Likert, beste Balance zwischen Granularität und Zuverlässigkeit
  • 1-10: Nur mit detaillierten Rubriken pro Stufe verwenden, da die Kalibrierung schwieriger ist

Prompt-Struktur für direkte Bewertung:

Sie sind ein Expertenbewerter, der die Antwortqualität bewertet.

## Aufgabe
Bewerten Sie die folgende Antwort anhand jedes Kriteriums.

## Ursprünglicher Prompt
{prompt}

## Zu bewertende Antwort
{response}

## Kriterien
{für jedes Kriterium: Name, Beschreibung, Gewichtung}

## Anweisungen
Gehen Sie für jedes Kriterium wie folgt vor:
1. Finden Sie spezifische Beweise in der Antwort
2. Bewerten Sie gemäß der Rubrik (1-{max} Skala)
3. Begründen Sie Ihre Punktzahl mit Beweisen
4. Schlagen Sie eine spezifische Verbesserung vor

## Ausgabeformat
Antworten Sie mit strukturiertem JSON mit Punktzahlen, Begründungen und Zusammenfassung.

Verlangen Sie in Bewertungs-Prompts Beweise vor der Punktzahl, damit der Richter seine Entscheidung in beobachtbaren Ausgabemerkmalen verankern muss, bevor er eine Zahl ausgibt.

Implementierung des paarweisen Vergleichs

Wenden Sie in jeder paarweisen Bewertung eine Minderung des Positions-Bias an:

  1. Führen Sie zuerst deterministische Vorprüfungen durch: Beide Kandidaten müssen dasselbe Schema, dieselben Quellennachweis-Anforderungen und dieselben Bereichsbeschränkungen erfüllen.
  2. Erster Richter-Durchgang: Antwort A an erster Position, Antwort B an zweiter.
  3. Zweiter Richter-Durchgang: Antwort B an erster Position, Antwort A an zweiter.
  4. Konsistenzprüfung: Wenn die Durchgänge unterschiedlicher Meinung sind, geben Sie UNENTSCHIEDEN mit reduzierter Konfidenz zurück.
  5. Endgültiges Urteil: Konsistenter Gewinner mit gemittelter Konfidenz und expliziter Begründung für den Tie-Break.

Prompt-Struktur für paarweisen Vergleich:

Sie sind ein Expertenbewerter, der zwei KI-Antworten vergleicht.

## Kritische Anweisungen
- Bevorzugen Sie Antworten NICHT, weil sie länger sind
- Bevorzugen Sie Antworten NICHT basierend auf der Position (erste vs. zweite)
- Konzentrieren Sie sich NUR auf die Qualität gemäß den angegebenen Kriterien
- Unentschieden sind akzeptabel, wenn die Antworten wirklich gleichwertig sind

## Ursprünglicher Prompt
{prompt}

## Antwort A
{response_a}

## Antwort B
{response_b}

## Vergleichskriterien
{Liste der Kriterien}

## Anweisungen
1. Analysieren Sie jede Antwort zuerst unabhängig
2. Vergleichen Sie sie anhand jedes Kriteriums
3. Bestimmen Sie den Gesamtsieger mit Konfidenzniveau

## Ausgabeformat
JSON mit Vergleich pro Kriterium, Gesamtsieger, Konfidenz (0-1) und Begründung.

Konfidenz-Kalibrierung — Ordnen Sie die Konfidenz der Positionskonsistenz zu:

  • Beide Durchgänge stimmen überein: Konfidenz = Durchschnitt der individuellen Konfidenzen
  • Durchgänge stimmen nicht überein: Konfidenz = 0,5, Urteil = UNENTSCHIEDEN

Rubrik-Generierung

Generieren Sie Rubriken, um die Evaluationsvarianz im Vergleich zur offenen Bewertung zu reduzieren. Behandeln Sie die exakte Varianzreduktion als arbeitslastspezifisch, es sei denn, sie wurde am Ziel-Evaluierungssatz gemessen.

Fügen Sie diese Rubrik-Komponenten ein:

  1. Stufenbeschreibungen: Klare Grenzen für jede Bewertungsstufe
  2. Merkmale: Beobachtbare Eigenschaften, die jede Stufe definieren
  3. Beispiele: Repräsentativer Text für jede Stufe (optional, aber wertvoll)
  4. Grenzfälle: Anleitung für mehrdeutige Situationen
  5. Bewertungsrichtlinien: Allgemeine Prinzipien für eine konsistente Anwendung

Kalibrieren Sie die Strenge für den Anwendungsfall:

  • Nachsichtig: Niedrigere Bestehensschwelle, geeignet zur Förderung von Iteration
  • Ausgewogen: Typische Produktionserwartungen
  • Streng: Hohe Standards für sicherheitskritische oder risikoreiche Bewertungen

Passen Sie Rubriken an die Domäne an – verwenden Sie domänenspezifische Terminologie. Eine Rubrik zur Codelesbarkeit erwähnt Variablen, Funktionen und Kommentare. Eine Rubrik zur medizinischen Genauigkeit bezieht sich auf klinische Terminologie und Evidenzstandards.

Praktische Anleitung

Design der Evaluations-Pipeline

Erstellen Sie Produktions-Evaluationssysteme mit diesen Schichten: Kriterien-Lader (Rubriken + Gewichtungen) -> Primärer Bewerter (direkt oder paarweise) -> Bias-Minderung (Positionsvertauschung usw.) -> Konfidenz-Bewertung (Kalibrierung) -> Ausgabe (Punktzahlen + Begründungen + Konfidenz). Siehe Evaluations-Pipeline-Diagramm für das vollständige visuelle Layout.

Entscheidungsrahmen: Direkt vs. Paarweise

Wenden Sie diesen Entscheidungsbaum an:

Gibt es eine objektive Ground Truth?
+-- Ja -> Direkte Bewertung
|   Beispiele: faktische Genauigkeit, Befolgung von Anweisungen, Formateinhaltung
|
+-- Nein -> Handelt es sich um eine Präferenz- oder Qualitätsbeurteilung?
    +-- Ja -> Paarweiser Vergleich
    |   Beispiele: Ton, Stil, Überzeugungskraft, Kreativität
    |
    +-- Nein -> Ziehen Sie referenzbasierte Evaluierung in Betracht
        Beispiele: Zusammenfassung (Vergleich mit Quelle), Übersetzung (Vergleich mit Referenz)

Skalierung der Evaluierung

Für die Evaluierung mit hohem Volumen wenden Sie eine dieser Strategien an:

  1. Panel von LLMs (PoLL): Verwenden Sie mehrere Modelle als Richter und aggregieren Sie Stimmen, um individuelle Modellverzerrungen zu reduzieren. Teurer, aber zuverlässiger für risikoreiche Entscheidungen.

  2. Hierarchische Evaluierung: Verwenden Sie ein schnelles, günstiges Modell für das Screening und ein teures Modell für Grenzfälle. Erfordert Kalibrierung der Screening-Schwelle.

  3. Mensch-in-der-Schleife: Automatisieren Sie klare Fälle und leiten Sie Entscheidungen mit niedriger Konfidenz an die menschliche Überprüfung weiter. Entwerfen Sie Feedback-Schleifen, um die automatisierte Evaluierung im Laufe der Zeit zu verbessern.

Beispiele

Beispiel 1: Direkte Bewertung für Genauigkeit

Eingabe:

Prompt: "Was verursacht Jahreszeiten auf der Erde?"
Antwort: „Jahreszeiten werden durch die geneigte Achse der Erde verursacht. Während die Erde die Sonne umkreist,
erhalten verschiedene Hemisphären zu unterschiedlichen Jahreszeiten mehr direktes Sonnenlicht.“
Kriterium: Faktische Genauigkeit (Gewichtung: 1,0)
Skala: 1-5

Ausgabe:

{
  "criterion": "Faktische Genauigkeit",
  "score": 5,
  "evidence": [
    "Identifiziert die Achsneigung korrekt als primäre Ursache",
    "Erklärt korrekt den unterschiedlichen Sonnenlichteinfall pro Hemisphäre",
    „Keine sachlichen Fehler vorhanden“
  ],
  "justification": "Die Antwort erklärt die Ursache der Jahreszeiten mit korrekter
wissenschaftlicher Begründung. Sowohl die Achsneigung als auch ihre Auswirkung auf die Sonnenlichtverteilung
sind korrekt beschrieben.",
  "improvement": "Könnte den spezifischen Neigungswinkel (23,5 Grad) zur Vervollständigung hinzufügen."
}

Beispiel 2: Paarweiser Vergleich mit Positionsvertauschung

Eingabe:

Prompt: „Erklären Sie maschinelles Lernen einem Anfänger“
Antwort A: [Technische Erklärung mit Fachjargon]
Antwort B: [Einfache, analogiebasierte Erklärung]
Kriterien: ["Klarheit", "Zugänglichkeit"]

Erster Durchgang (A zuerst):

{ "winner": "B", "confidence": 0.8 }

Zweiter Durchgang (B zuerst):

{ "winner": "A", "confidence": 0.6 }

(Hinweis: Gewinner ist A, weil B an erster Position war)

Zugeordneter zweiter Durchgang:

{ "winner": "B", "confidence": 0.6 }

Endergebnis:

{
  "winner": "B",
  "confidence": 0.7,
  "positionConsistency": {
    "consistent": true,
    "firstPassWinner": "B",
    "secondPassWinner": "B"
  }
}

Beispiel 3: Rubrik-Generierung

Eingabe:

criterionName: "Codelesbarkeit"
criterionDescription: "Wie leicht der Code zu verstehen und zu warten ist"
domain: "Softwareentwicklung"
scale: "1-5"
strictness: "ausgewogen"

Ausgabe (gekürzt):

{
  "levels": [
    {
      "score": 1,
      "label": "Schlecht",
      "description": "Code ist ohne erheblichen Aufwand schwer zu verstehen",
      "characteristics": [
        „Keine aussagekräftigen Variablen- oder Funktionsnamen“,
        „Keine Kommentare oder Dokumentation“,
        „Stark verschachtelte oder verworrene Logik“
      ]
    },
    {
      "score": 3,
      "label": "Ausreichend",
      "description": "Code ist mit etwas Aufwand verständlich",
      "characteristics": [
        „Die meisten Variablen haben aussagekräftige Namen“,
        „Grundlegende Kommentare für komplexe Abschnitte vorhanden“,
        „Logik ist nachvollziehbar, könnte aber sauberer sein“
      ]
    },
    {
      "score": 5,
      "label": "Ausgezeichnet",
      "description": "Code ist sofort klar und wartbar",
      "characteristics": [
        „Alle Namen sind beschreibend und konsistent“,
        „Umfassende Dokumentation“,
        „Saubere, modulare Struktur“
      ]
    }
  ],
  "edgeCases": [
    {
      "situation": "Code ist gut strukturiert, verwendet aber domänenspezifische Abkürzungen",
      "guidance": "Bewerten Sie basierend auf der Lesbarkeit für Domänenexperten, nicht für das allgemeine Publikum“
    }
  ]
}

Richtlinien

  1. Verlangen Sie immer Beweise vor Punktzahlen – Beweis-zuerst-Prompts machen Beurteilungen leichter überprüfbar und reduzieren unbegründete numerische Bewertungen

  2. Vertauschen Sie immer die Positionen beim paarweisen Vergleich – Ein Durchgang ohne Vertauschung wird durch Positions-Bias verfälscht

  3. Passen Sie die Skalengranularität an die Rubrik-Spezifität an – Verwenden Sie 1-10 nicht ohne detaillierte Stufenbeschreibungen

  4. Trennen Sie objektive und subjektive Kriterien – Verwenden Sie direkte Bewertung für Objektives, paarweisen Vergleich für Subjektives

  5. Fügen Sie Konfidenzwerte hinzu – Kalibrieren Sie sie auf Positionskonsistenz und Beweisstärke

  6. Definieren Sie Grenzfälle explizit – Mehrdeutige Situationen verursachen die meiste Evaluationsvarianz

  7. Verwenden Sie domänenspezifische Rubriken – Generische Rubriken liefern generische (weniger nützliche) Bewertungen

  8. Validieren Sie gegen menschliche Beurteilungen – Automatisierte Evaluierung ist nur wertvoll, wenn sie mit menschlicher Bewertung korreliert

  9. Überwachen Sie auf systematische Verzerrungen – Verfolgen Sie Abweichungsmuster nach Kriterium, Antworttyp, Modell

  10. Entwerfen Sie für Iteration – Evaluationssysteme verbessern sich mit Feedback-Schleifen

Fallstricke

  1. Bewertung ohne Begründung: Bewertungen entbehren einer Grundlage und sind schwer zu debuggen. Verlangen Sie immer eine evidenzbasierte Begründung vor der Punktzahl.

  2. Paarweiser Vergleich in einem Durchgang: Positions-Bias verfälscht die Ergebnisse, wenn die Positionen nicht vertauscht werden. Bewerten Sie immer zweimal mit vertauschten Positionen und prüfen Sie die Konsistenz.

  3. Überladene Kriterien: Kriterien, die mehrere Dinge gleichzeitig messen, liefern unzuverlässige Ergebnisse. Erzwingen Sie: Ein Kriterium = ein messbarer Aspekt.

  4. Fehlende Anleitung zu Grenzfällen: Bewerter behandeln mehrdeutige Fälle ohne explizite Anweisungen inkonsistent. Fügen Sie Grenzfälle mit klaren Lösungsregeln in Rubriken ein.

  5. Ignorieren der Konfidenz-Kalibrierung: Falsche Urteile mit hoher Konfidenz sind schlimmer als solche mit niedriger Konfidenz. Kalibrieren Sie die Konfidenz auf Positionskonsistenz und Beweisstärke.

…

[gekürzt für Übersetzung]

Individual skills in this repo

This repo contains 19 individual skills — each has its own dedicated page.

bdi-mental-states

This skill should be used when modeling agent mental states with BDI concepts: beliefs, desires, intentions, RDF-to-belief transformations, rational agency traces, cognitive agents, BDI ontologies, and neuro-symbolic AI integration.

book-sft-pipeline

This skill should be used for book-to-SFT pipelines: ePub extraction, literary segmentation, author-voice dataset construction, style-transfer training, LoRA workflows, and model evaluation for voice replication.

comprehensive-research-agent

Ensure thorough validation, error recovery, and transparent reasoning in research tasks with multiple tool calls

context-compression

This skill should be used when long-running agent sessions need context compression, structured summarization, compaction, token-per-task optimization, or durable handoff summaries that preserve decisions, files, risks, and next actions.

context-degradation

This skill should be used for diagnosing and mitigating context degradation: lost-in-middle failures, context poisoning, context clash, context confusion, attention-pattern issues, and agent performance degradation caused by accumulated or conflicting context.

context-fundamentals

This skill should be used to explain or reason about the foundational concepts of context engineering: what context is, the anatomy of a context window, how attention mechanics work, the U-shaped attention curve, why context quality matters more than quantity, and the mental models needed to interpret every other context-engineering decision. Use this for conceptual explanation, onboarding, and background reading. Route operational work to the specialized skills: debugging attention failures goes to context-degradation, token-efficiency work goes to context-optimization, conversation summarization goes to context-compression, and project-shape decisions go to project-development.

context-optimization

This skill should be used for improving context efficiency: context budgeting, observation masking, prefix or KV-cache strategy, partitioning, token-cost reduction, retrieval scoping, and extending effective context capacity without lowering answer quality.

evaluation

This skill should be used when building agent evaluation systems: deterministic checks, regression suites, multi-dimensional rubrics, quality gates, production monitoring, baseline comparison, and outcome measurement for agent pipelines.

filesystem-context

This skill should be used when agent work needs file-backed context: durable scratchpads, tool-output offloading, just-in-time discovery, cross-agent handoff files, filesystem memory, or cleanup policies for context stored outside the prompt.

harness-engineering

This skill should be used when designing autonomous agent harnesses: research loops, evaluation scaffolds, locked and editable surfaces, durable logs, novelty gates, pruning, rollback, PR preparation, and human approval boundaries.

hosted-agents

This skill should be used when designing hosted or background agent infrastructure: sandboxed execution, remote coding environments, warm pools, session persistence, multiplayer collaboration, self-spawning agents, or Modal-style sandboxes.

latent-briefing

This skill should be used when the user asks to "share memory between agents", "KV cache compaction for multi-agent", "orchestrator worker context", "latent briefing", "reduce worker tokens", "cross-agent memory without summarization", or discusses Attention Matching compaction, recursive language models with workers, or token explosion in hierarchical agents.

long-horizon-prompting

This skill should be used when writing, enhancing, or evaluating the launch prompt for a long-running autonomous agent or a parallel multi-agent orchestration attacking a hard problem: pseudo-formal task briefs that define terms and an exact success predicate linguistically, enumerate non-counting outcomes, set persistence rules with explicit stop and return conditions and effort floors, manage a diverse portfolio of parallel approaches with an approach registry and blocked-route bookkeeping, and gate the return on adversarial audit. Route agent topology and coordination protocols to multi-agent-patterns, runtime control surfaces and loop governance to harness-engineering, evaluator and quality-gate construction to evaluation, judge design to advanced-evaluation, and compaction or memory mechanics to context-compression and memory-systems.

memory-systems

This skill should be used for persistent semantic memory in agent systems: cross-session knowledge retention, entity tracking, temporal validity, graph or vector retrieval, memory consolidation, and memory benchmark selection. Route file-backed scratchpads to filesystem-context, handoff summaries to context-compression, and token-efficiency tactics to context-optimization.

multi-agent-patterns

This skill should be used when designing multi-agent systems that need context isolation, supervisor or swarm coordination, explicit handoffs, parallel execution, or a decision on whether multiple agents are justified.

project-development

This skill should be used for project-level decisions about LLM-powered systems: whether an LLM is the right primitive for the task at hand, the shape of a multi-stage batch or agent pipeline, token and cost estimation, choosing between single-agent and multi-agent at the project level, structured output design for downstream parsing, and structuring agent-assisted iteration. Use this when the unit of work is a whole project or a multi-stage pipeline. Route individual tool design to tool-design and individual skill-loading or context-budget tactics to context-optimization.

self-improvement-loops

This skill should be used when the harness, scaffold, workflow, or optimizer itself is the optimization target: recursive self-improvement (RSI) loops, meta-harnesses, self-improving harnesses that mine their own failures and propose bounded edits, evolutionary or population-based search over agent scaffolds, acceptance gates for self-modifying systems, and agentic context evolution where the mechanism that produces context is versioned and evolved. Route governance of a single autonomous loop (locked surfaces, durable logs, rollback, novelty gates, approval boundaries) to harness-engineering, measurement and quality-gate design to evaluation, judge design to advanced-evaluation, and remote sandbox infrastructure to hosted-agents.

self-managed-context

This skill should be used when a model gets read-write control over its own live context window instead of a harness-scheduled compaction policy: the context exposed as an editable file the model rewrites with code tools, model-driven eviction and in-place updates, the harness invariants that keep self-editing safe (pinned prefix, edit gate, edit receipts, budget readouts, rollback on overflow), the prefix-cache cost of mid-context edits, and steering or training the model's own context-editing strategy. Route note content and fixed-threshold summarization to context-compression, cache-stable layout under harness control to context-optimization, file offloading to filesystem-context, and loop governance to self-improvement-loops.

tool-design

This skill should be used for the tool-interface layer of an agent system specifically: writing tool descriptions agents can route on, designing tool schemas and response formats, naming conventions, actionable error recovery messages, MCP server design, tool-set consolidation, and deciding when to add or remove an individual tool. Use this when the unit of work is a single tool or a set of tools. Route project-shape, pipeline architecture, and task-model-fit decisions to project-development; route deciding whether to introduce sub-agents to multi-agent-patterns.

Verwandte Skills