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alkipp/bild-prompt

Schreibt Bild-Prompts – sechs Bausteine in fester Reihenfolge, Wortlisten, Negative Prompts pro Modellfamilie, eine Längenregel und Iteration mit genau einer Variable. Begleit-Skill für die Bilderzeugungs-Tooling.

Was ist bild-prompt?

Dieser Skill hilft dabei, aus einem einfachen Wunsch in natürlicher Sprache einen präzisen, strukturierten Bild-Prompt zu erstellen. Er basiert auf der fokus-KI-Methodik „Prompts für KI-Bilder“ und ist für die Modelle Z-Image-Turbo, FLUX.2 Klein und SDXL optimiert. Der Prompt wird in sechs feste Bausteine unterteilt (Bildtyp, Hauptmotiv, Umgebung, Zeit/Licht, Stil, Technik), die in einer bestimmten Reihenfolge angeordnet werden, da das Modell den Anfang stärker gewichtet. Der Skill enthält Regeln für die Länge (15–50 Wörter), die Sprache (Englisch als Standard, Deutsch möglich), den Umgang mit Negativ-Prompts (nur bei SDXL, ansonsten positive Umformulierung) und eine Iterationsstrategie mit genau einer Variablen pro Durchlauf. Er ist als Begleit-Skill für ein Bilderzeugungs-Tool gedacht und deckt typische Fehlerquellen ab, wie fehlende Perspektive, Farbkonflikte oder Texteinbettung.

Funktioniert mit~Claude Code~Codex CLI~Cursor
npx skills add https://github.com/alkipp/skills/tree/HEAD/media/bild-prompt

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Dokumentation

Ein Bild-Prompt erstellen

Zweck: Einen Wunsch in einfacher Sprache in einen Prompt umwandeln, der Motiv, Stil und Technik trennt, in einem Durchgang.

Basiert auf fokus-KI, „Prompts für KI-Bilder“ (April 2026), erweitert um die Grenzen der hier tatsächlich verwendeten Modelle (Z-Image-Turbo, FLUX.2 Klein, SDXL).

Wann laden

  • „Erzeuge ein Bild von …“, „Schreib mir einen Prompt für …“
  • Ein Ergebnis passt nicht und der Prompt muss geschärft werden
  • Vor dem ersten Bild, wenn die Anfrage nur ein Motiv nennt

Nicht im Scope: Einstellungen und Tool-Auswahl (der Generation-Skill), Speicherung in einem Tresor (der Assets-Skill), Grafiken aus SVG.

Die sechs Bausteine

Die Reihenfolge ist wichtig: Das Modell gewichtet den Anfang stärker. Motiv vor Stil, Stil vor Technik.

#BausteinFrageBeispiel
1BildtypFoto, Illustration, 3D, Gemälde?photorealistisch, flache Vektorillustration, 3D-Render
2Hauptmotivwas genau, mit welchen Merkmalen?tabby-Katze, grüne Augen, schaut nach oben
3Umgebungwo, mit welchen Requisiten?Fensterbrett, unscharfer Garten dahinter
4Zeit / LichtTageszeit, Jahreszeit, Lichtquellefrüher Morgen, warmes Seitenlicht von links
5StilKünstler, Epoche, Stimmung, Farbpaletteim Stil von Gustav Klimt, Goldtöne, ruhig
6TechnikPerspektive, Detailgrad, KompositionNahaufnahme, geringe Tiefenschärfe, Drittel-Regel

Regel: 1 und 2 sind Pflicht, 3–6 sind optional. Alle sechs zu füllen, wenn die Anfrage es nicht hergibt, ergibt ein beliebiges Bild. Vier konkrete Bausteine schlagen sechs vage.

Vorlage

<Bildtyp> von <Motiv mit 2–3 Merkmalen>, <Umgebung>,
<Licht>, <Stil/Stimmung/Farben>, <Perspektive/Detail/Komposition>

Beispiel:

Fotorealistisch: traditionelles japanisches Teehaus neben einem stillen Teich, blühende Kirschbäume, sanftes Spätnachmittagslicht, warme Erdtöne, leicht erhöhte Perspektive, Spiegelungen im Wasser, ruhige meditative Stimmung.

Ein Satz, kein Haufen von Schlüsselwörtern. Zeichensetzung und Kommas reichen zur Gewichtung; Klammern, :: und --ar werden von keinem der drei Modelle verstanden.

Länge und Sprache

  • Kern 15–50 Wörter. Längeres verwässert: Die Aufmerksamkeit verteilt sich auf Nebensätze statt auf das Motiv.
  • Englisch ist der sichere Standard. Stilbegriffe (golden hour, volumetric light, shallow depth of field) und Künstlernamen sind in den Trainingsdaten überwiegend englisch; Übersetzungen verfehlen oft die Nuance.
  • Deutsch funktioniert mit mehrsprachigen Text-Encodern für Motive und räumliche Beschreibungen. Bei SDXL- oder FLUX-Klasse-Modellen im Zweifel übersetzen – ein deutscher Stilbegriff kann dort verpuffen.
  • Nicht mischen. Ein halb deutscher, halb englischer Satz kostet Konsistenz. Eine Sprache pro Prompt.
  • Offen: Deutsch gegen Englisch bei gleichem Seed ist mit diesen Modellen noch nicht gemessen. Bis dahin ist Englisch die Voreinstellung; wenn ein deutscher Prompt deutlich schlechter abschneidet, zuerst die Sprache ändern, nicht die Schrittanzahl.

Negative Prompts: nur wo das Feld existiert

Tool-FamilieNegativer PromptAnsatz
SDXLjaWünsche dort sammeln: text, wasserzeichen, extra finger, unscharf, deformiert
Z-Image, FLUXneinVerneinung positiv umformulieren: „kein Text“ → saubere Oberfläche ohne Beschriftung

Ein „kein …“ im positiven Prompt wirkt oft als Einladung: Das Modell liest das Nomen, nicht die Verneinung.

Iteration: eine Variable pro Durchlauf

  1. Erster Durchlauf mit niedriger Schrittanzahl, Seed notieren.
  2. Erkenntnis benennen, das Bild nicht neu beschreiben: „Dampf fehlt“ ist eine Erkenntnis, „sieht nicht gut aus“ ist es nicht.
  3. Genau eine Änderung – eine Motiv-Ergänzung, den Stil oder die Schritte. Den Seed behalten, sonst ist der Vergleich wertlos.
  4. Zweiter Durchlauf erst bei sichtbarem Fehler. Kein Schubsen auf Verdacht.
  5. Für feine Details (Dampf, Rauch, Beschriftung) zuerst die Schrittanzahl erhöhen, nicht den Prompt verlängern.

Was Modelle nicht zuverlässig können

WunschRealitätAusweg
lesbarer Text im BildBuchstaben lösen sich auf, besonders unter sechs ZeichenText nachträglich setzen (SVG, Layout-Tool)
Hände, Finger, ZähneAnzahl und Form sind oft falschHände wegschneiden
exakte Anzahl („drei Kerzen“)mal zwei, mal vierAnzahl im Bild prüfen, sonst Seed ändern
Epoche („1750“, „Edo“)Jahre sind kein Merkmal – der Hintergrund bekommt Stromleitungen, Metall- und Solardächer, BetonEpoche über Materialien setzen: jedes Dach mit Reisstroh oder dunklen Zedernschindeln gedeckt, handbehauene Holzpfosten, unbefestigte Straße
Markenlogo, echtes Gesichtunscharf oder verzerrtnicht darauf abzielen; Rechte und Persönlichkeitsrechte
„4K“, „16:9“ im Satzwird als Stilwort gelesen, nicht als Maßangabewidth/height im Tool setzen

Checkliste vor dem Absenden

  1. Ist das Motiv innerhalb der ersten zehn Wörter?
  2. Sind Bildtyp und Stil getrennt genannt (nicht „ein schönes Bild“)?
  3. Höchstens ein Stilbegriff und eine Lichtrichtung – oder bewusst zwei?
  4. Keine Verneinung im positiven Prompt?
  5. Unter fünfzig Wörter, ohne Zahlen, die das Tool bereits setzt?
  6. Eine Sprache durchgängig?

Fehlermodi

SymptomUrsacheLösung
Motiv fehlt, Landschaft dominiertUmgebung zuerst oder zu langMotiv nach vorne ziehen, Umgebung auf fünf Wörter kürzen
Bild wirkt beliebig, „Stockphoto“nur Adjektive, kein Stileinen konkreten Stil oder Künstler nennen
Alles scharf und flachkeine Perspektive, kein LichtNahaufnahme oder leicht erhöht plus eine Lichtrichtung
Farben driftenzwei Stilrichtungen konkurriereneine Palette, ein Stil
Text erscheint als GekritzelTextwunsch im Promptentfernen, Text nachträglich setzen
Ergebnis ändert sich trotz kleiner Änderung starkSeed oder Schrittanzahl geändertSeed fixieren, Schritte konstant halten
Strommast, Leitungen oder Solardach im Hintergrundein Jahr steuert keine Epoche; das Modell füllt Infrastruktur aus dem TrainingMaterialien positiv vorgeben (jedes Dach mit Reisstroh oder dunklen Zedernschindeln gedeckt, handbehauene Holzpfosten), nicht „keine Stromleitungen“ – und den Hintergrund prüfen, nicht nur das Motiv

Quelle

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