Communitygithub.com

ThomasMoreAI/legal-skills-open

Mandant hatte Verkehrsunfall und fragt: Wer haftet wie viel und welche Schadensposten koennen geltend gemacht werden? §§ 7 17 18 StVG iVm § 254 BGB Haftungsquote. Prüfraster: Betriebsgefahr beidseitig Anscheinsbeweis Auffahrunfall Spurwechsel Rotlicht Vorfahrt Mithaftung Tempo Sicherheitsabstand Anschnall. Schadenspositionen Reparatur fiktive Abrechnung Mietwagen Nutzungsausfall Sachverständige Schmerzensgeld. Output: Haftungsquoten-Berechnung und Schadenstabelle. Abgrenzung zu fachanwalt-verkehrsrecht-regulierungsanforderung (Gläubigerseite vs. Versicherer) und fachanwalt-verkehrsrecht-versicherer-quotenverhandlung-vergleich.

O que é legal-skills-open?

legal-skills-open is a Claude Code agent skill that mandant hatte Verkehrsunfall und fragt: Wer haftet wie viel und welche Schadensposten koennen geltend gemacht werden? §§ 7 17 18 StVG iVm § 254 BGB Haftungsquote. Prüfraster: Betriebsgefahr beidseitig Anscheinsbeweis Auffahrunfall Spurwechsel Rotlicht Vorfahrt Mithaftung Tempo Sicherheitsabstand Anschnall. Schadenspositionen Reparatur fiktive Abrechnung Mietwagen Nutzungsausfall Sachverständige Schmerzensgeld. Output: Haftungsquoten-Berechnung und Schadenstabelle. Abgrenzung zu fachanwalt-verkehrsrecht-regulierungsanforderung (Gläubigerseite vs. Versicherer) und fachanwalt-verkehrsrecht-versicherer-quotenverhandlung-vergleich.

Funciona com✓Claude Code~Codex CLI~Cursor
npx skills add https://github.com/ThomasMoreAI/legal-skills-open/tree/HEAD/de/personal-injury/skills/unfall-haftungsquote-berechnen

Perguntar na sua IA favorita

Abre um novo chat com esta habilidade de agente já pré-carregada.

Documentação

Unfall-Haftungsquote berechnen

Zweck

Konkrete Quotelung der Haftung zwischen Unfallbeteiligten — Grundlage für Schadensregulierung gegenüber gegnerischer Versicherung. Der Skill führt durch alle Prüfschritte: Anspruchsgrundlage, Quotelung nach Verursachungsbeiträgen, Schadensberechnung und Schriftsatzerstellung.

Kaltstart-Rückfragen

  1. Wann, wo und wie ist der Unfall passiert — Fahrtrichtung beider Beteiligter, Straßenverhältnisse, Lichtverhältnisse, Geschwindigkeit?
  2. Liegt ein Polizeibericht vor — wurde jemand für schuldig erachtet, Strafanzeige erstattet?
  3. Welches Fahrzeug des Mandanten, Erstzulassung, Laufleistung, Marktwert? Sachverständigengutachten bereits vorhanden?
  4. Soll fiktiv (SV-Gutachten ohne Reparatur) oder konkret (Reparaturrechnung) abgerechnet werden? Ist Totalschaden möglich (Reparaturkosten > 130 % Wiederbeschaffungswert)?
  5. Bestehen Personenschäden — eigene Verletzungen, Mitfahrer? Behandlung, Arbeitsausfall?
  6. Hat der Mandant eigene Mithaftung durch Tempoverstoß, fehlenden Sicherheitsabstand, Anschnallpflichtverletzung oder Alkohol?
  7. Wer ist die gegnerische Haftpflichtversicherung — liegt § 134 GWB analoge Information vor, oder Ablehnung?
  8. Droht Verjährung (3 Jahre ab Schluss des Jahres der Kenntnis, § 195 BGB)?
  • Was will der Mandant wirklich erreichen? (Nicht: was steht im Standardweg, sondern: welches Ergebnis ist fuer den Mandanten persoenlich/wirtschaftlich das beste? Manchmal ist der schnellere Vergleich besser als der formal "richtige" Weg.)

Rechtsgrundlagen

Normtexte (Kernauszug)

  • § 7 Abs. 1 StVG — Wird beim Betrieb eines Kraftfahrzeugs eine Person getötet, ihr Körper oder ihre Gesundheit verletzt oder eine Sache beschädigt, ist der Halter verpflichtet, dem Verletzten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen. Kein Verschulden erforderlich.
  • § 7 Abs. 2 StVG — Haftungsausschluss bei höherer Gewalt (Wildunfall kann höhere Gewalt sein; Steinschlag vom LKW regelmäßig nicht).
  • § 17 Abs. 1 StVG — Bei Unfall zweier Kfz: Verpflichtung zum Schadensersatz und dessen Umfang hängt ab von den Umständen, insbesondere davon, inwieweit der Schaden vorwiegend von dem einen oder dem anderen Teil verursacht worden ist.
  • § 18 StVG — Fahrerhaftung bei Verschulden; Entlastungsmöglichkeit durch Beweis fehlenden Verschuldens.
  • § 115 VVG — Direktanspruch des Geschädigten gegen den Haftpflichtversicherer des Schädigers; Einreden des Versicherers nach §§ 116, 117 VVG begrenzt.
  • § 249 Abs. 2 BGB — Schadensersatz durch Wiederherstellung; Geldersatz nach Wahl des Geschädigten.
  • § 253 Abs. 2 BGB — Schmerzensgeld bei Verletzung von Körper, Gesundheit, Freiheit, sexueller Selbstbestimmung.
  • § 254 BGB — Mitverschulden des Geschädigten; Quote nach Verursachungsbeitrag; Schadensminderungspflicht.
  • § 116 SGB X — Übergang des Schadensersatzanspruchs auf Sozialversicherungsträger (Kranken-, Rentenversicherung, BG).

Leitentscheidungen — Haftungsquoten

GerichtAktenzeichenDatumKernaussage
Rechtsprechung live prüfenLive-Verifikation erforderlich-keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und Aussage protokollieren

Prüfschema in Tabellenform

Vorab: Der untenstehende Workflow ist die typische Standardlinie. Wenn die Mandantenlage abweicht (siehe "Strategische Optionen" oben), sind die Schritte entsprechend zu verkuerzen, umzustellen oder durch ein anderes Skill zu ersetzen — der Workflow ist Leitfaden, nicht Pflichtprogramm.

Nr.PrüfschrittNormErgebnis / Konsequenz
1Betrieb eines Kfz zum Unfallzeitpunkt?§ 7 Abs. 1 StVGWeiter Betriebsbegriff; auch Einparken, Türöffnen
2Höhere Gewalt (Entlastung Halter)?§ 7 Abs. 2 StVGWildunfall; Steinschlag LKW i.d.R. kein HG
3Fahrerverschulden feststellbar?§ 18 StVG; § 823 BGBEntlastungsnachweis durch Fahrer möglich
4Direktanspruch gegen Versicherer?§ 115 VVGDeckungsschutz prüfen; Versicherungsschein beschaffen
5Beidseitige Betriebsgefahr — Quote?§ 17 StVG; § 254 BGBVerursachungsbeiträge: Verschulden + Betriebsgefahr
Rechtsprechung live prüfenLive-Verifikation erforderlichLive-Verifikation erforderlichkeine Entscheidung aus Modellwissen; Quelle vor Ausgabe protokollieren
7Mitverschulden Mandant?§ 254 BGBTempo, Abstand, Anschnallen, Alkohol
Rechtsprechung live prüfenLive-Verifikation erforderlichLive-Verifikation erforderlichkeine Entscheidung aus Modellwissen; Quelle vor Ausgabe protokollieren
QuellenregelQuellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch-, Aufsatz- oder Tabellenfundstellen aus Modellwissen; nur Nutzerquelle, amtliche/freie Quelle oder lizenzierte Live-Verifikation verwenden.
13Verdienstausfall?§ 252 BGBBruttolohn-Ausfall; Eigenanteil Krankengeld abziehen
14SGB X-Regress droht?§ 116 SGB XKrankenkasse, BG regressieren — Quote beachten
15Verjährung eingetreten oder drohend?§§ 195, 199 BGB3 Jahre ab Kenntnis; Personenschaden 30 Jahre § 199 Abs. 2 BGB

Anscheinsbeweis — Typische Unfalllagen

UnfalllageAnscheinsbeweis gegenHaftungsverteilung Regelfall
Auffahrunfall (keine Bremsung erkennbar)Auffahrenden § 4 Abs. 1 StVO100:0 zu Lasten Auffahrender
Spurwechsel mit KollisionSpurwechsler § 7 Abs. 5 StVO100:0 zu Lasten Spurwechsler
Rotlicht-Kollision (eindeutig)Rotlichtfahrer § 37 StVO100:0 zu Lasten Rotlichtfahrer
Vorfahrtverletzung (§ 8 StVO)Vorfahrtverletzer100:0; ggf. 80:20 bei überhöhter Geschwindigkeit Vorfahrtberechtigter
Linksabbieger/GegenverkehrAbbieger § 9 Abs. 3 StVO100:0 bis 80:20 je nach Tempo Gegenverkehr
Rückwärtsfahrt mit KollisionRückwärtsfahrer § 9 Abs. 5 StVO100:0; ggf. 50:50 bei unübersichtlicher Situation
Einmündung gleichrangig (rechts vor links)Linkskommender100:0; ggf. Mithaftung bei Tempo
Türöffner mit vorbeifahrendem FahrzeugAussteigender § 14 Abs. 1 StVO80:20 bis 100:0 je nach Abstand Fahrender
Einfädeln Autobahn/EinfahrtEinfahrender100:0 bis 70:30 je nach Erkennbarkeit
ParkremplerRangierender100:0 bei klarem Aufstellungs-Irrtum; ggf. 50:50

Schadensberechnung — Muster

SCHADENSBERECHNUNG — Unfall vom [Datum]

Mandant: [Name]

A. FAHRZEUGSCHADEN
   1. Reparaturkosten netto lt. SV-Gutachten      EUR ______
      (alternativ: WBW EUR _____ minus Restwert
       EUR _____ = Totalschadensersatz netto       EUR ______)
   2. Merkantile Wertminderung lt. SV-Gutachten   EUR ______
   3. Sachverständigenkosten lt. Rechnung          EUR ______
   4. Abschleppkosten lt. Rechnung                 EUR ______
   5. Standgeld lt. Rechnung                       EUR ______

B. NUTZUNGSAUSFALL / MIETWAGENKOSTEN
   6a. Nutzungsausfall [X] Tage × EUR [Y]
       (Sanden/Danner/Klass Tabelle, Gruppe [Z])  EUR ______
   6b. Mietwagenkosten lt. Rechnung               EUR ______

C. PERSONENSCHADEN
   7. Schmerzensgeld § 253 Abs. 2 BGB             EUR ______
   8. Heilbehandlungskosten lt. Belege             EUR ______
   9. Verdienstausfall netto [X] Tage              EUR ______
  10. Haushaltsführungsschaden [X] Std × EUR [Y]  EUR ______

D. NEBENKOSTEN
  11. Unkostenpauschale (Telefon, Porto, Fahrtkosten) EUR 30,00
  12. Rechtsanwaltsgebühren (außergerichtlich)
      1,3 Geschäftsgebühr Nr. 2300 VV RVG aus EUR ____
      + Auslagenpauschale Nr. 7002 VV                EUR ______

GESAMTSCHADEN BRUTTO                              EUR ______

ANZUWENDENDE HAFTUNGSQUOTE
Gegnerisch [X %] × EUR [Gesamtschaden]           EUR ______

davon bereits reguliert                          - EUR ______

RESTFORDERUNG                                     EUR ______

Strategische Optionen (vor dem Template entscheiden)

Bevor das Template eins-zu-eins gefuellt wird, ist zu pruefen welche Variante zur Mandantenkonstellation passt. Das Template ist eine moegliche Form — nicht die einzige.

KonstellationEmpfohlener Weg
Standard — Haftungsquote berechnen nach VerkehrsunfallQuotenberechnung nach Betriebsgefahren-Schema; Schriftsatz unten
Variante A — Alleinverschulden Gegner eindeutig100 Prozent-Anspruch ohne Quotenabzug; vereinfachtes Template
Variante B — Quotenstreit Zeugen und Sachverstaendiger noetigBeweissicherung zuerst; Klage nach Beweisaufnahme
Variante C — Personenschaden Schmerzensgeld im FokusHaftungsquote als Grundlage; dann Schmerzensgeld-Skill separat

Wenn die Mandantenkonstellation nicht ins Standardschema passt, ist das Template anzupassen oder durch ein anderes Skill abzuloesen — nicht das Mandat in das Schema zu pressen.

Schriftsatzbausteine

Baustein 1 — Aufforderungsschreiben Haftpflichtversicherer

An [Haftpflichtversicherung]
[Adresse]
Schadensnummer: [falls vergeben]

Verkehrsunfall vom [Datum], [Uhrzeit], [Unfallort]
Ihr Versicherungsnehmer: [Name], Kfz-Kennzeichen: [Kz]

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir vertreten [Mandant] in dieser Angelegenheit.

Sachverhalt
Ihr Versicherungsnehmer befuhr am [Datum] um [Uhrzeit] die
[Straße] in Fahrtrichtung [Richtung]. Bei [Unfallort] kam es
zur Kollision mit dem Fahrzeug unseres Mandanten, Kennzeichen
[Kz], weil Ihr Versicherungsnehmer [Unfallhergang: konkret].

Haftung
Die alleinige Haftung trifft Ihren Versicherungsnehmer aus
§§ 7, 17, 18 StVG i.V.m. § 115 VVG. Ein Mitverschulden
unseres Mandanten liegt nicht vor, da [Begründung].
[Bei Anscheinsbeweis: Der Anscheinsbeweis des Auffahrunfalls
spricht für alleiniges Verschulden Ihres VN gemäß
§ 4 Abs. 1 StVO; ein atypischer Geschehensverlauf ist nicht
Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.

Schaden
[Schadensaufstellung wie oben, konkret ausfüllen]

Frist
Wir setzen Ihnen Frist zur vollständigen Regulierung bis
[Datum + 4 Wochen]. Nach Ablauf treten Verzugsfolgen
(§§ 280, 286 BGB, Zinsen 5 Prozentpunkte über Basiszinssatz
§ 288 BGB) ein und wir werden gerichtliche Schritte einleiten.

Anlagen
- Polizeibericht vom [Datum]
- Sachverständigengutachten vom [Datum]
- Lichtbilder
- Werkstattrechnung / Mietwagenrechnung
- Ärztliche Atteste (bei Personenschaden)

Mit freundlichen Grüßen

Baustein 2 — Argumentation gegen Mitverschulden des Mandanten

Mitverschulden unseres Mandanten ist nicht anzunehmen.

Zu [Tempovorwurf]: Unser Mandant fuhr mit angepasster
Geschwindigkeit gemäß § 3 StVO. Ein über die allgemeine
Betriebsgefahr hinausgehendes Verschulden ist nicht belegt.

Zu [Sicherheitsabstand]: Der notwendige Sicherheitsabstand
nach § 4 Abs. 1 StVO war eingehalten. Das plötzliche Bremsen
/ Ausscheren des Vorfahrzeug war nicht vorhersehbar und steht
außerhalb des normativen Risikos des § 254 BGB.

Zu [Anschnallpflicht]: Soweit behauptet wird, unser Mandant
sei nicht angeschnallt gewesen, fehlt hierfür jeder Beleg.
Im Übrigen wäre die konkrete Kausalität der Anschnallpflicht-
verletzung für die eingetretenen Verletzungen darzulegen —
Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
Kausalität.

--- vor Versand klaeren ---

  1. Welches Verhandlungsziel hat der Mandant? [Durchsetzung des Anspruchs / Vergleich / Reputationsschutz / schnelle Loesung]
  2. Welche Kompromisslinien sind absolut? [Mindestforderung / Zeitrahmen / Formerfordernis]
  3. Sind Anschlusswege erwuenscht? [Mediation / Direktgesprach / Einigung vor Fristablauf]

Schlussabsatz Variante A (kooperativ): Wir regen eine guetliche Einigung an und stehen fuer ein klaerenden Gesprach zur Verfuegung. Eine einvernehmliche Loesung erspart beiden Seiten Zeit und Kosten.

Schlussabsatz Variante B (formal-streng): Eine aussergerichtliche Einigung kommt nur in Betracht wenn die Gegenseite innerhalb von [X] Tagen einen akzeptablen Vorschlag unterbreitet. Anderenfalls werden wir alle rechtlichen Schritte einleiten.

Beweislast und Darlegungslast

FrageBeweislast
Unfallereignis, Kausalität, SchadenGeschädigter (Mandant)
Anscheinsbeweis widerlegenSchädiger (atypischer Geschehensverlauf)
Mitverschulden MandantSchädiger/Versicherer
Höhe des WiederbeschaffungswertsMandant (SV-Gutachten)
Höherer als RestwertangebotVersicherer, wenn er Mandanten verpflichten will
SchadensminderungspflichtverletzungVersicherer
SGB X-Regress ÜbergangSozialversicherungsträger

Fristen und Verjährung

FristDauerAnkerNorm
Verjährung Sachschadensansprüche3 Jahre31.12. des Jahres der Kenntnis§§ 195, 199 BGB
Verjährung Personenschaden (Leib, Leben, Freiheit)30 JahreTathandlung§ 199 Abs. 2 BGB
Hemmung durch VerhandlungenDauer der VerhandlungenVerhandlungsbeginn§ 203 BGB
Regulierungsfrist Versicherer4 Wochen (ortsübliche Praxis)Eingang vollständiger Unterlagenkein gesetzlicher Anspruch; § 14 VVG analog
Strafanzeige-Verjährung (§ 142 StGB Unfallflucht)3 JahreTattag§ 78 Abs. 3 Nr. 4 StGB

Typische Gegenargumente und Reaktion

Einwand VersichererReaktion
Mandant war selbst zu schnellNachfragen: Konkrete Messung? Zeugen? Beweislast liegt beim Versicherer
Rechtsprechung live prüfenkeine Entscheidung aus Modellwissen; Quelle vor Ausgabe protokollieren
Sachverständigenkosten zu hochBGH: Geschädigter darf Vertrauenssachverständigen beauftragen; nur grobe Unverhältnismäßigkeit schadet
Rechtsprechung live prüfenkeine Entscheidung aus Modellwissen; Quelle vor Ausgabe protokollieren
SGB X-Übergang bestimmte PositionenNur sachlich und zeitlich kongruente Positionen; Quotenvorrecht des Geschädigten § 116 Abs. 3 SGB X
QuellenregelQuellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch-, Aufsatz- oder Tabellenfundstellen aus Modellwissen; nur Nutzerquelle, amtliche/freie Quelle oder lizenzierte Live-Verifikation verwenden.

Streitwert und Kosten

  • RVG Gegenstandswert: Gesamtschadenshöhe; außergerichtliche 1,3-Geschäftsgebühr Nr. 2300 VV RVG erstattungsfähig als Schadensersatz § 249 BGB.
  • Gerichtlich: Amtsgericht bis EUR 10000 (ab 01.01.2026 gem. § 23 GVG-Änderung), Landgericht darüber.
  • Streitwert Schmerzensgeld: Anwaltsgebühren nach vollem Gegenstandswert; Gericht schätzt nach § 287 ZPO.
  • SGB X-Beteiligung: Sozialversicherungsträger greift auf den quotalen Anspruch zu; Quote für Mandant sichern (Quotenvorrecht § 116 Abs. 3 SGB X).

Strategische Empfehlung

SituationEmpfehlung
Klarer Anscheinsbeweis, Schaden dokumentiertFristsetzung 4 Wochen; bei Ablehnung direkter Klageweg
Streitige Quote (50:50 möglich)Vergleich anstreben; Prozessrisiko darlegen
Totalschaden, Restwert strittigEigenes Restwert-Angebot bei neutralem Händler einholen; Versicherer nicht folgen müssen
Personenschaden, DauerfolgenAbwarten klinischer Stabilisierung vor Einigung; keine Vergleichsquittung ohne offene Späten-Schäden-Klausel
SGB X drohtEigenen Anspruch vollständig sichern; SV-Träger informieren und koordinieren

Anschluss-Skills

  • fachanwalt-verkehrsrecht-regulierungsanforderung — Schriftsatz-Vertiefung
  • fachanwalt-versicherungsrecht-deckungsanfrage-pruefen — eigene Kaskoversicherung
  • fachanwalt-versicherungsrecht-regress-abwehr — Abwehr SGB X-Regress

Quellen

Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.

Individual skills in this repo

This repo contains 20 individual skills — each has its own dedicated page.

ThomasMoreAI/legal-skills-open

Track the IP portfolio — registrations, renewals, maintenance fees, and use declarations. Use when checking what's renewing, adding or updating an asset, recording a maintenance filing, or auditing the register for gaps, lapses, and use-in-commerce questions. Receives handoffs from prosecution and clearance work.

ThomasMoreAI/legal-skills-open

When the user's message starts with "Canada" (case-insensitive), generate a full Ontario PI Case Assessment Memo from the case_stressor corpus and return it verbatim. This is the primary handler for Canadian fact patterns — DO NOT ask clarifying questions first; run the memo and let the lawyer react.

ThomasMoreAI/legal-skills-open

交通事故责任评估与判定专业技能。当用户需要交通事故责任分析、事故现场照片评估、交通法规咨询、事故责任划分、法律依据查询时触发此技能。适用于车辆碰撞事故、行人事故、非机动车事故等各类道路交通事故的责任认定场景。无论用户使用"交通事故"、"车祸"、"责任判定"、"交通法规"、"事故定责"等何种表述,只要涉及交通事故评估或责任认定,均应调用此技能。

ThomasMoreAI/legal-skills-open

Strategische Markenportfolio-Planung für Luxus-Modehaeuser: Mandant will Marken in DE/EU/international schützen oder Portfolio optimieren. Normen: §§ 32 ff. MarkenG, Art. 32 ff. UMV (EU) 2017/1001, Madrid-Protokoll (WIPO). Prüfraster: Nizza-Klassen (3/14/18/25/35), Multi-Class-Strategie, Prioritaets-Kaskade, Kostenoptimierung, Anmeldezeitpunkt. Output Marken-Portfolio-Plan, Anmelde-Empfehlung je Territorium, Kostenprojektion. Abgrenzung: Einzelne Anmeldung DPMA siehe wortmarke-anmeldung-dpma; Madrid-Protokoll Details siehe madrid-protokoll-und-internationale-registrierung.

ThomasMoreAI/legal-skills-open

Audit an intellectual-property portfolio for ownership, protection, scope, deadlines, territorial coverage, use, value, encumbrances, and enforcement risk. Use for diligence, integration, financing, governance, renewal planning, product launches, or recurring portfolio reviews.

ThomasMoreAI/legal-skills-open

Use whenever the user asks about a motor-vehicle statute, citation, contributing factor, OR a Canadian personal-injury fact pattern — always query Specter's Harvester API before answering. The API auto-routes between two collections (US statutes + Canadian PI case law).

ThomasMoreAI/legal-skills-open

Assesses product liability exposure on given facts — classifying the defect as manufacturing, design, or warning/instruction, mapping which party in the supply chain is potentially exposed, and grading the realistic exposure. Use this whenever a user wants product liability worked through rather than a general deficiency test — including phrasings like "what's our exposure if this product injured someone", "is this a design defect or a manufacturing defect", "who in the supply chain is on the hook here", "assess our product liability risk on these facts", or "how exposed are we if the warning label was inadequate". Distinct from deficiency-analyst, which tests service and trade-practice thresholds — this is specific to defective products and supply-chain exposure. Fires for any product liability question, in any jurisdiction, for manufacturers, assemblers, sellers, distributors, or importers.

ThomasMoreAI/legal-skills-open

KI-VO Hochrisiko-Anforderungen für Personalwesen in Kanzleien ab August 2026: Anwendungsfall Kanzlei setzt KI im HR-Bereich ein oder beraet Mandanten zum AGG-konformen KI-Einsatz bei Bewerberauswahl. Anhang III Nr. 4 KI-VO Hochrisiko Bewerberauswahl, Inkrafttreten 2. August 2026, AGG Diskriminierungsverbot. Prüfraster Hochrisiko-Klassifizierung eigener HR-KI, Konformitätsbewertung, Transparenzpflichten für Betroffene, Beratungsmandate Arbeitsrecht. Output Checkliste Hochrisiko-Anforderungen mit Umsetzungsplan für August 2026. Abgrenzung zu Bias-und-Diskriminierung-Prüfung und zu KI-VO-Betreiber-Pflichten.

ThomasMoreAI/legal-skills-open

Vorlagetabelle für Portfolio-Review von Arbeitsvertraegen im 3D-Format: Forderung/Prüfung/Stellung. Normen: BGB, KSchG, ArbZG. Prüfraster: Vertragsbedingungen, Klauselgueltigkeit, HR-Compliance. Output: Arbeitsvertrag-Portfolio-Tabelle. Abgrenzung: nicht allgemeine 3D-Review-Konfiguration.

ThomasMoreAI/legal-skills-open

Unternehmen oder Kanzlei muss IP-Portfolio verwalten und anstehende Fristen im Blick behalten. Schutzrechtsportfolio-Verwaltung. Prüfraster: Eintragungen Verlaengerungen Jahresgebühren Benutzungsnachweise Fristkalender. Output: Fristenkalender und Portfolio-Audit mit Luecken Verfall und Benutzungsfragen. Abgrenzung zu schutzschrift-eilverfuegung (Verletzungsverteidigung) und markenanmeldung-dpma.

ThomasMoreAI/legal-skills-open

Statusuebersicht aller laufenden Prozessmandate: Fristen, Verfahrensstand, naechste Schritte. Normen: ZPO, RVG. Prüfraster: Fristenliste, offene Anträge, Termine, Mahnfristen. Output: Portfolio-Statusbericht Prozessmandate. Abgrenzung: nicht Einzelmandat-Briefing.

ThomasMoreAI/legal-skills-open

Workflow-Skill zu aufklaerungsfehler beweisstrategie. Nutzt Normtext, Nutzerangaben und verifizierte Quellen; Rechtsprechung nur nach Live-Pruefung mit Gericht, Datum und Aktenzeichen.

ThomasMoreAI/legal-skills-open

Strukturierte Prüfung von Ansprüchen wegen Behandlungsfehler nach §§ 630a ff. BGB iVm § 823 BGB. Behandlungsvertrag Aufklärungspflicht § 630e BGB Dokumentationspflicht § 630f BGB Beweislastregeln § 630h BGB grober Behandlungsfehler Beweislastumkehr voll beherrschbares Risiko Anfaengerstandard Schmerzensgeld § 253 BGB. Schlichtungsstelle Aerztekammer MDK-Gutachten. Verjährung drei Jahre § 195 BGB Hoechstfrist dreissig Jahre § 199 Abs. 2 BGB.

ThomasMoreAI/legal-skills-open

Workflow-Skill zu fachanwalt medizinrecht aufklaerungsfehler. Nutzt Normtext, Nutzerangaben und verifizierte Quellen; Rechtsprechung nur nach Live-Pruefung mit Gericht, Datum und Aktenzeichen.

ThomasMoreAI/legal-skills-open

Behandlungsfehler §§ 630a 630h BGB Verletzung medizinischer Standard. Diagnosefehler Therapiefehler Befunderhebungsfehler Hygienefehler. Beweisregeln § 630h BGB Vermutung Kausalität bei grobem Behandlungsfehler § 630h Abs. 5 BGB Befunderhebungsfehler Dokumentationsmangel. Schadensersatzanspruch §§ 280 823 BGB Schmerzensgeld § 253 BGB. Verjährung drei Jahre § 195 BGB ab Kenntnis 30 Jahre Hoechstfrist.

ThomasMoreAI/legal-skills-open

Verkehrsunfall-Mandat im Zivilprozess vorbereiten: Schadensersatz, Schmerzensgeld, Versicherungskorrespondenz. Normen: §§ 7 18 StVG, §§ 823 253 BGB, § 115 VVG. Prüfraster: Haftungsquote, Schadensposten, Verjaebrung, Regulierungsablauf. Output: Klageschrift Verkehrsunfall oder Klageerwiderung. Abgrenzung: nicht Strafrecht oder Ordnungswidrigkeiten.

ThomasMoreAI/legal-skills-open

Analyzes an entire portfolio of contracts at scale — extracting key terms, obligations, renewal dates, risk provisions, and financial commitments across hundreds or thousands of agreements simultaneously. Produces structured reports, obligation trackers, renewal calendars, and risk matrices. Also supports playbook-based redlining where contracts are compared against preferred positions and automatically marked up. Use when an in-house legal team, GC, legal ops, procurement, or finance team needs portfolio-wide visibility into contract terms, upcoming renewals, obligation compliance, or batch contract review against organizational standards.

ThomasMoreAI/legal-skills-open

Classifies personal vs non-personal data per GDPR Art. 4(1) definition test with decision tree for borderline cases. References Breyer v Germany CJEU C-582/14 dynamic IP ruling and WP29 Opinion 4/2007. Keywords: personal data, GDPR Art 4, data classification, Breyer ruling, identifiability test, PII.

ThomasMoreAI/legal-skills-open

Roll up the portfolio from _log.yaml — risk distribution, upcoming deadlines, stale matters, materiality totals, stage distribution, and flagged anomalies.

ThomasMoreAI/legal-skills-open

Use when a matter involves marriage, divorce, property division, custody, or inheritance for non-Muslim residents of the UAE under Federal Decree-Law 41/2022 (the UAE Civil Personal Status Law) or the DIFC Wills Service Centre. Covers no-fault divorce, joint-custody default, equal-property division, testamentary freedom for non-Muslims, pre-nuptial agreement enforceability, and the parallel DIFC/ADGM wills regimes. Contrasts with the UAE Personal Status Law 28/2005 (Sharia-based) which governs Muslim residents. Triggers on non-Muslim divorce UAE, UAE civil marriage, DIFC wills, UAE prenup, or expat family law UAE questions.

Habilidades Relacionadas