Was macht Synthos?
Synthos – Ein selbstständig lernendes, kognitives Betriebssystem für wissenschaftliche Forschung. 7 kognitive Atome + Evolutionsmodul. Rein SKILL.md-gesteuert, ohne Python-Skripte.
Übersicht
Synthos ist ein rein durch SKILL.md definiertes Framework, das es KI-Agenten ermöglicht, wissenschaftliche Forschung autonom und iterativ durchzuführen. Es basiert auf sieben spezialisierten kognitiven Modulen („Atomen“), die verschiedene Phasen des wissenschaftlichen Prozesses abdecken:
- Hypothesengenerierung – Analyse existierender Literatur und Daten zur Aufstellung neuer, testbarer Hypothesen.
- Versuchsplanung – Entwurf kontrollierter Experimente, einschließlich Auswahl von Methoden, Proben und Auswertungskriterien.
- Datenanalyse – Statistische und explorative Analyse der generierten Daten.
- Interpretation & Schlussfolgerungen – Ableitung wissenschaftlich fundierter Schlüsse aus den Analysen.
- Wissensbewertung – Bewertung der Zuverlässigkeit und Relevanz der Ergebnisse.
- Evolution – Verbesserung des Gesamtsystems durch automatische Anpassung von Parametern, Entscheidungslogiken und Workflows.
- Dokumentation & Veröffentlichung – Erstellung wissenschaftlicher Texte, Berichte und Publikationen.
Funktionsweise
Der gesamte Ablauf wird ausschließlich über SKILL.md-Dateien gesteuert. Das bedeutet: Es sind keine Python-Skripte, keine YAML-Konfigurationsdateien oder andere ausführbare Programme erforderlich. Jeder kognitive Atom ist als separate SKILL.md-Datei mit eigenen Anweisungen, Entscheidungsbäumen und Ausgabeformaten definiert. Die Evolution-Engine orchestriert diese Atome, indem sie Abhängigkeiten, Schleifen und Fortschrittskontrolle festlegt. Der Agent liest die SKILL.md-Dateien zur Laufzeit und führt die darin beschriebenen Schritte aus.
Unterstützte Plattformen
Synthos wurde für den Einsatz mit folgenden KI-Agenten konzipiert, ist aber bei Anpassung der SKILL.md-Definitionen auch auf anderen Systemen nutzbar:
- Claude Code (Anthropic)
- Cursor (Cursor AI)
- Codex (GitHub Copilot)
Vorteile
- Keine Abhängigkeit von Skripten – Vollständig durch Markdown-Dokumentation gesteuert.
- Autonome Verbesserung – Die Evolution-Engine optimiert kontinuierlich die Forschungspipeline.
- Wissenschaftliche Reproduzierbarkeit – Jeder Schritt ist in SKILL.md dokumentiert und kann exakt wiederholt werden.
- Erweiterbarkeit – Neue kognitive Atome können als einfache SKILL.md-Dateien hinzugefügt werden.
Beispiel-Workflow (vereinfacht)
- Lade die SKILL.md-Datei
HypothesisGeneration.md. - Analysiere die vorhandene Literatur (angegeben in einer Datenbank oder einem Wissensgraphen).
- Generiere 3–5 testbare Hypothesen.
- Lade
ExperimentDesign.mdund erstelle ein Versuchsprotokoll für die vielversprechendste Hypothese. - Führe die Schritte 1–4 rekursiv aus, bis eine ausreichende Schlussfolgerungsstärke erreicht ist.
- Protokolliere alle Ergebnisse in einer chronologischen Übersicht.
Lizenz
Die SKILL.md-Dateien sind unter der MIT-Lizenz lizenziert, sofern nicht anders angegeben.