Video Prompt Builder für Seedance 2.0
Baut cineastische Shot-für-Shot-Videoprompts aus einem Creative Brief. Jeder Output folgt einem festen Effekt-Breakdown-Format, das Seedance 2.0 maximale Details zu Kameraarbeit, Effekten, Übergängen, Tempo und Energiebogen liefert.
So funktioniert der Skill
- Der Nutzer liefert einen Creative Brief. Das kann so knapp sein wie "ein Läufer im Stadion für eine Werbung im Nike-Stil" oder so ausführlich wie eine komplette Storyboard-Beschreibung. Dazu können ein Referenzvideo, eine Stimmung, Markenkontext oder konkrete gewünschte Effekte kommen.
- Lies die Referenzdatei unter
references/effects-breakdown-reference.txt, um Struktur und Detailtiefe zu verinnerlichen. - Erzeuge einen vollständigen Videoprompt als reinen Text, gegliedert in die vier Pflichtabschnitte unten.
Erwarteter Input
Der Brief kann eine beliebige Kombination davon enthalten:
- Beschreibung von Subjekt/Talent (wer oder was ist im Bild)
- Setting/Umgebung
- Stimmung, Ton, Energielevel
- Marken- oder Produktkontext
- Konkrete Effekte oder Kamerabewegungen
- Ziel-Dauer
- Verweise auf bestehende Werbungen, Filme oder visuelle Stile
- Farbpalette oder Grading-Wünsche
Ist der Brief zu vage für einen vollständigen Prompt (z.B. "mach irgendwas Cooles"), stell genau eine gezielte Rückfrage, bevor du loslegst. Nicht ausfragen: Arbeite mit dem, was da ist, und triff kreative Entscheidungen, wo der Nutzer nichts vorgegeben hat.
Output-Struktur
Gib IMMER ALLE VIER Abschnitte in genau dieser Reihenfolge aus. Nie einen Abschnitt auslassen.
Abschnitt 1: SHOT-FÜR-SHOT EFFEKT-TIMELINE
Das ist der Kern des Prompts. Jeder Shot bekommt einen eigenen Block nach diesem Muster:
SHOT [N] ([Zeitstempel]) — [Shot-Name / Beschreibung]
• EFFEKT: [Primärer Effekt] + [weitere Effekte, falls gestapelt]
• [Detaillierte Beschreibung, was visuell passiert]
• [Kameraverhalten: Winkel, Bewegung, ggf. Objektiv]
• [Geschwindigkeit/Timing]
• [Wie dieser Shot in den nächsten übergeht: Übergangstyp]
Richtlinien für die Shots:
- Jeder Shot dauert 1 bis 4 Sekunden, außer der Brief verlangt längere Halte
- Effekte präzise benennen: "Speed Ramp (Verlangsamung)" statt nur "Speed Ramp"; "Digitalzoom (Scale-in)" statt nur "Zoom"
- Gestapelte Effekte ausdrücklich beschreiben: Passieren drei Dinge gleichzeitig, alle drei auflisten
- Übergangslogik einbauen: Wie geht dieser Shot RAUS und wie kommt der nächste REIN?
- Sprache verwenden, die Seedance 2.0 interpretieren kann: das visuelle Ergebnis beschreiben, nicht die Technik im Schnittprogramm. Also "das Bild skaliert schnell nach innen" statt "keyframed Scale-Effekt in After Effects anwenden"
- Den wirkungsvollsten oder markantesten Shot mit einem Hinweis wie "Das ist der SIGNATURE VISUAL EFFECT" markieren
- Bei Slow-Motion konkrete Prozentwerte nennen (z.B. "etwa 20 bis 25 % Geschwindigkeit")
- Motion Blur, Lichtverhalten und atmosphärische Effekte beschreiben, wo relevant
Abschnitt 2: MASTER-EFFEKT-INVENTAR
Eine nummerierte Liste jedes einzelnen Effekts im gesamten Prompt, mit:
- Effektname
- Wie oft er vorkommt (z.B. "3x verwendet")
- In welchen Shots er auftaucht
- Ein Satz zu seiner Rolle im Schnitt
Dieser Abschnitt zeigt dem Nutzer (und dem Generator) die komplette Technik-Palette auf einen Blick. Ähnliche Effekte gruppieren. Typische Kategorien: Geschwindigkeitsmanipulation, Kamerabewegung, digitale Effekte, Übergänge, Compositing, optische Effekte.
Abschnitt 3: EFFEKT-DICHTE-KARTE
Die Timeline in Segmente aufteilen (etwa 3 bis 6 Sekunden) und jedes bewerten als:
- HOHE DICHTE: 4+ Effekte gestapelt oder in schneller Folge
- MITTLERE DICHTE: 2 bis 3 Effekte
- NIEDRIGE DICHTE: 1 Effekt oder sauberes, einfaches Material
Format:
[Zeitbereich] = [DICHTE-LEVEL] ([kurze Effektliste] — [Anzahl] Effekte in [Dauer])
Abschnitt 4: ENERGIEBOGEN
Die Energiestruktur des Videos als erzählerischen Bogen beschreiben. Die Referenz nutzt ein Drei-Akt-Modell:
- Akt 1: Eröffnungsenergie, wie das Video Aufmerksamkeit greift
- Akt 2: Mittelteil, wie es sich entwickelt und was die Signature-Momente sind
- Akt 3: Auflösung, wie die Energie sich auflöst und landet
Die Anzahl der Akte an Länge und Struktur des Videos anpassen. Ein 5-Sekunden-Clip braucht vielleicht nur zwei Beats, ein 30-Sekunden-Brand-Film vier.
Kreative Prinzipien
Diese Prinzipien leiten jeden Prompt:
- Kontrast erzeugt Wirkung. Momente mit hoher und niedriger Dichte abwechseln. Ein Slow-Motion-Shot nach einem Speed Ramp trifft härter als zwei Speed Ramps hintereinander.
- Signature-Momente zählen. Jedes Video braucht mindestens einen "Hero"-Effekt, etwas visuell Eigenständiges, das hängen bleibt. Ausdrücklich benennen.
- Übergänge sind Shots. Übergänge nicht als Wegwerf-Verbindungen behandeln. Ein Whip Pan, ein Bloom Flash, ein Motion-Blur-Schmier: Das sind kreative Momente, keine bloßen Schnitte.
- Konkret statt vage. "Das Bild rotiert im Uhrzeigersinn um etwa 15 bis 20°" ist besser als "die Kamera kippt". "Etwa 20 bis 25 % Geschwindigkeit" ist besser als "Slow Motion".
- Energie muss sich auflösen. Egal wie intensiv der Anfang, das Video muss landen. Die letzten Momente sollen gewollt wirken, nicht so, als wäre das Effektbudget aufgebraucht.
Ton und Stil
- Direkt und technisch schreiben, wie Shot-Notizen eines Regisseurs, nicht wie ein Marketing-Brief
- Innerhalb jedes Shot-Blocks Aufzählungspunkte für Klarheit nutzen
- Knapp, aber vollständig: Jedes Detail muss sich seinen Platz verdienen
- Keine Hype-Sprache, kein "atemberaubend" oder "beeindruckend". Beschreiben, was passiert, und die Bilder sprechen lassen
Kalibrierung nach Dauer
Anzahl der Shots und Effektdichte an die Ziel-Dauer anpassen:
- 5 bis 10 Sekunden: 4 bis 7 Shots, schlank und knackig, 1 Signature-Effekt
- 10 bis 20 Sekunden: 8 bis 14 Shots, Raum für Kontrast und Aufbau, 1 bis 2 Signature-Effekte
- 20 bis 30 Sekunden: 12 bis 20 Shots, voller Drei-Akt-Bogen, 2 bis 3 Signature-Effekte
- 30+ Sekunden: Entsprechend skalieren, aber den Dichte-Kontrast halten. Nicht jede Sekunde mit Effekten füllen
Nennt der Nutzer keine Dauer, sind 15 bis 20 Sekunden der Standard (ein guter Bereich für KI-Videogenerierung).
Beispiel-Workflow
Der Nutzer sagt: "Ich will einen dramatischen Brand Film für einen Trailrunning-Schuh. Berge, goldene Stunde, ein einzelner Läufer. Soll episch wirken, aber nicht übertrieben. Etwa 15 Sekunden."
Du machst:
references/effects-breakdown-reference.txtlesen, um die Detailtiefe zu kalibrieren- Den vollständigen Vier-Abschnitt-Output erzeugen: Shot-für-Shot-Timeline (8 bis 12 Shots), Master-Effekt-Inventar, Dichte-Karte und Energiebogen
- Als reinen Text im Chat ausgeben