Referenz → Remotion-Edit → Post
Ablauf in Kürze
- Referenz analysieren, frame-genau. Einsatz-Frames und Rechtecke neuer Elemente mit Frame-Differenz bei 30 fps messen (OpenCV: Differenz benachbarter Frames, Schwelle, Bounding-Box), nicht aus 4-fps-Kontaktbögen schätzen. Marken, Handles und Wasserzeichen der Referenz weglassen, fremde Namen durch die eigenen ersetzen.
- Material. Clip-Liste aus der Fotos-Datenbank (sqlite, Tabelle
ZASSET;ZKIND=1= Video). Originale über die Fotos-App exportieren (osascript … export … with using originals). Ein Video zu einem Standbild findet man mit Vision-Feature-Prints gegen die Vorschaubilder der Mediathek oder mit einem Kontaktbogen. iPhone-Clips sind oft gedreht gespeichert und in HDR: für Proxys nach SDR wandeln und die Drehung beachten. - Remotion. Jeder Clip ist ein Slot im Props-Panel (Datei, Startsekunde). Wort-DSL für Text. Hochformat in 16:9 mit unscharfer Kopie als Hintergrund.
- Prüfen. Lint und Typprüfung, Frames neben die Referenz legen, erst dann „fertig“ sagen.
- Zeigen. Im Studio zeigen statt Render-Dateien zu schicken, außer ein Render ist ausdrücklich gewünscht.
- Posten nur mit ausdrücklicher Freigabe für Text, Hashtags und Konto.
Posten über eine API (Scheduler, Graph-API)
- Immer zuerst als Entwurf anlegen, Freigabe abwarten, dann veröffentlichen. Manche Werkzeuge planen einen Post automatisch ein, wenn weder „Entwurf“ noch „sofort“ gesetzt ist: die Parameter vorher lesen.
- Große Dateien nicht über ein Browser-Upload-Feld schicken (oft auf wenige MB begrenzt), sondern über den Upload-Endpunkt des Dienstes (vorab signierte Adresse anfordern, Datei per PUT hochladen, Upload abschließen).
- Instagram Reels über die Graph-API: Container anlegen (Typ REELS, öffentliche Video-URL) → Status abfragen, bis er fertig ist → veröffentlichen → Beitrag zurücklesen und Text prüfen.
- Beschreibung als Rohtext übergeben, mit echtem
#und echten Zeilenumbrüchen. URL-kodierter Text wird nicht dekodiert und steht dann wörtlich im Beitrag. Veröffentlichte Texte lassen sich über viele Werkzeuge nicht mehr ändern. - Sichtbarkeit, Duett und Stitch lassen sich über Dritt-Werkzeuge oft nicht setzen; in der App nachsehen.
- Was die Plattformen zu Beschreibung, Hashtags, Cover, Musik und Test-Reels sagen:
docs/recherche-2026-10.md.
Regeln
- „Warte, mach nichts“ heißt wirklich nichts tun, bis Material kommt.
- Nicht schneiden, bevor Skript und Beispielvideos da sind.
- Immer Originale in höchster Qualität, keine Vorschauen.
- Posten und jede Änderung an öffentlichem Inhalt nur nach ausdrücklicher Freigabe, auch wenn die Technik es kann.